Stratasys hat eine neue 3D-Druck-Technologie vorgestellt, die speziell auf die Bedürfnisse der Modebranche zugeschnitten ist. Die TechStyle Fabric Alignment Station wurde entwickelt, um hochpräzise Druckergebnisse bei der Integration von 3D-Designs in Kleidungsstücke zu erzielen und bietet sich als Ergänzung zu bestehenden Produktionsmethoden wie Stickerei, Laserschneiden, Prägen und dem 2D-Siebdruck an.

Die neue Lösung baut auf der J850 TechStyle auf, einem 3D-Drucker, der Polymerdruck direkt auf Textilien ermöglicht. Die TechStyle Fabric Alignment Station soll nun eine noch genauere Ausrichtung von 2D-Druckmustern und 3D-Designs in definierten Bereichen wie Taschen oder Patches ermöglichen. Designer und Modehersteller können dadurch 3D-Drucke präzise an den gewünschten Stellen platzieren und individuelle Kleidungsstücke fertigen.
Laut Zehavit Reisin, Senior Vice President für Consumer Solutions bei Stratasys, ist die Nachfrage nach personalisierten und maßgeschneiderten Produkten im Modebereich gestiegen. Reisin sagt: „Heutige Modekonsumenten legen Wert auf Individualisierung und personalisierte Produkte, was neue Möglichkeiten im Designprozess eröffnet.“
Nachhaltigkeit mit 3D-gedruckter Mode
Die TechStyle Fabric Alignment Station trägt zudem zur Nachhaltigkeit bei, da sie Materialverschwendung minimieren soll. Zusätzlich verspricht die Technologie eine effizientere Produktion durch die Verringerung von Fehlversuchen und die Reduzierung der Produktionskosten.
Im vergangenen Jahr wurde die ‚direct to garment‘-Technologie von Stratasys in einer Nachhaltigkeitsstudie der Additive Manufacturer Green Trade Association (AMGTA) verwendet. Dabei zeigte sich, dass der Übergang von traditionellen Produktionsmethoden zu additiven Verfahren eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 24,8 % ermöglichte. Das Verfahren wurde dabei zur Herstellung von 16.000 Logo-Applikationen auf 8.000 Paar Luxusdesignerschuhen eingesetzt.

Die TechStyle Fabric Alignment Station stellt somit eine weitere Innovation im Bereich der additiven Fertigung von Modeprodukten dar und richtet sich insbesondere an Designer, die nach hochpräzisen und nachhaltigen Produktionslösungen suchen. Die Integration von 3D-Druck in bestehende textile Fertigungsverfahren wird durch diese neue Technologie erheblich erleichtert.
Stratasys sieht in der TechStyle Fabric Alignment Station einen wichtigen Schritt in Richtung einer effizienteren und ressourcenschonenderen Modeproduktion.
Schlussfolgerung: Nachhaltige Mode durch 3D-Druck
Der Einsatz von 3D-Drucktechnologie in der Mode bietet nicht nur ästhetische, sondern auch ökologische Vorteile. Stratasys‘ TechStyle Fabric Alignment Station zeigt, wie die additive Fertigung zunehmend in verschiedene Produktionsbereiche integriert wird, um Präzision, Effizienz und Nachhaltigkeit zu verbessern.
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