Das italienische 3D-Druck-Unternehmen Additive Appliances konnte sich gemeinsam mit dem Unternehmen Kilometro Rosso einen Zuschuss sichern, um einen additiv gefertigten Wärmetauscher für Haushaltskaffeemaschinen zu entwickeln. Damit soll die ideale Maschine, die Qualität und Nachhaltigkeit in einem Gerät vereint entstehen. Der 3D-Druck soll dabei in den verschiedenen Entwicklungsphasen zum Einsatz kommen.

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Das italienische Start-up Additive Appliances entwickelt optimierte Haushaltsgeräte. Jetzt gab Guiseppe Rosso von Kilometro Rosso in einem auf LinkedIn geteilten Artikel bekannt, dass sich das Unternehmen gemeinsam mit dem Kilometro Rosso Innovation District über den Digital Innovation Hub einen EU-Zuschuss für sein Projekt zur Entwicklung additiv gefertigter Wärmetauscher für Haushaltskaffeemaschinen gesichert hat. Die Finanzierung soll die Entwicklung einer effizienten und nachhaltigeren Kaffeemaschine von Additive Appliances unterstützen.

Konventionelle und additive Fertigung für Qualität und Nachhaltigkeit

Damit der Kaffee gelingt, muss die Kontrolle von Wassertemperatur und -Druck passen. Elektrothermische Geräte in den Maschinen werden durch die passenden Prozessvariablen gesteuert. Dazu müssen aber mehrere schwer recycelbare Komponenten eingebettet werden. Thermomechanische Geräte sind zwar leichter zu recyceln, sind aber nicht so präzise, gerade auch was Wiederholbarkeit und Qualität angeht. Bisher müssen sich Kaffeetrinker zwischen Nachhaltigkeit und Qualität entscheiden.

Additive Appliances möchte das ändern und dafür in verschiedenen Entwicklungsphasen den 3D-Druck nutzen. Mit der additiven und der konventionellen Fertigung soll die Kontrolle von Temperatur und Druck durch eingebettete, konforme, hocheffiziente und sehr kompakte Wärmetauscher möglich sein.

Tommaso Beccuti, Chief Executive Officer, Additive Appliances, sagt:

„In der Geschichte von Konsumgütern wurden wichtige Fortschritte stets durch neue Technologien erreicht. Nach Dampfkraft, Elektrizität und Elektronik, die sich bereits alle auf die Kaffeezubereitung ausgewirkt haben, fügen wir nun die digitale Fertigungstechnologie der Liste hinzu. Wir sind Vorreiter bei der Erforschung eines neuen Design- und Fertigungsraums für Kaffeemaschinen. Tatsächlich glauben wir, dass viele andere Geräte durch AM verbessert werden können, und unsere Vision geht über Kaffee hinaus. Die Zusammenarbeit mit Kilometro Rosso wird ein weiterer Schritt sein, um dies zu erfüllen.“

Weiteres zur Zusammenarbeit

3D-gedruckte Kaffeeclips
3D-Druck-Dienstleister Replique und Miele kooperieren beim 3D-Druck hochwertiger Zubehörteile (im Bild: 3D-gedruckte Kaffeeclips von Miele)(Bild © Miele).

Mit der additiven Fertigung lassen sich auch kleine Chargen entwickeln, um Kaffeespezialisten oder individuelle Verbraucherpräferenzen hervorzuheben. Die Gesamtzahl benötigter Komponenten kann mit AM reduziert werden, ebenso wie der CO2-Fußabdruck des Gerätelebenszyklus von der Produktion bis zum Recycling.

Der Zuschuss ermöglich es Additive Appliances, eng mit Einrichtungen wie Kilometro Rosso zusammenzuarbeiten und das Digital Innovation Hub-Netzwerk zu nutzen. Kilometro Rosso fördert die additive Fertigung durch Lisa Tech – the Living Space for Additive Technologies. Lisa Tech ist ein Labor für Unternehmen und Fachleute, die AM-Produktionskompetenzen und -Dienstleistungen benötigen. Das Labor ist mit Laser Beam Powder Bed Fusion-Maschinen ausgestattet und verwendet Aluminium- und Titanpulver. Das optische Tomographie-IR-System ermöglicht eine Echtzeitkontrolle der Prozess- und Bauteilqualität.

Giuseppe De Marco, Additive Manufacturing Engineer bei Kilometro Rosso, schloss:

„Wir sind immer offen und empfänglich für Innovationen, dienen unseren Partnern und unterstützen alle innovativen Initiativen, die in die Zukunft gerichtet sind. Wir freuen uns, Additive Appliances durch Lisa Tech zu unterstützen. Wir sind sicher, dass die Zusammenarbeit zur Entwicklung neuer Lösungen führen wird, die durch additive Fertigungstechnologien ermöglicht werden.“

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