
Von der Tradition zur Moderne

Der Zeremonienstab, der für die Ingenieursfakultät der Yale University entworfen wurde, steht für die Entwicklung vom traditionellen Handwerk hin zu modernen Fertigungsmethoden. Der Aufbau des Stabs beginnt mit einem handgeschnitzten Holzsockel, auf den Messing- und Kupferelemente folgen. Diese gehen in zunehmend komplexere Formen über, die aus Aluminium und Edelstahl mittels CNC-Bearbeitung und fortschrittlichen 3D-Druckverfahren hergestellt wurden. Das von Incus gefertigte Bauteil, das sich in der Nähe des oberen Teils des Stabs befindet, symbolisiert die Zukunft des Ingenieurwesens. An dieser Stelle verzweigt sich der Stamm des Baums, und das additiv gefertigte Bauteil spielt eine entscheidende Rolle für die Stabilität der Struktur und demonstriert die Fähigkeiten der Technologie von Incus.
Das Bauteil von Incus zeichnet sich durch komplexe interne Geometrien und gekrümmte Oberflächen aus, die mit traditionellen Bearbeitungs- oder Gussverfahren nicht realisierbar wären. Diese fortschrittlichen Fertigungstechniken ermöglichen die Herstellung von visuell ansprechenden Formen, die das Potenzial der modernen Metallverarbeitung aufzeigen.
Inspiration durch historisches Handwerk
Jacob Eldred, der Künstler und Ingenieur hinter dem Design, ließ sich von den natürlichen fließenden Formen inspirieren, die in der historischen Handwerkskunst, wie zum Beispiel bei aufwendig gefertigten Objekten aus Holz, Elfenbein und Silber, zu finden sind. Er stellte fest, dass die Einschränkungen früherer Maschinenwerkzeuge während der Industriellen Revolution zu einfacheren, flachen Designs führten, hob jedoch hervor, dass die heutige fortschrittliche Automatisierung und der 3D-Druck es ermöglichen, wieder komplexe Kurven, Überhänge und Gitterstrukturen zu erzeugen.
Jacob Eldred sagt dazu:
„Mit fortschrittlicher Automatisierung und 3D-Druck können wir aufwändige Kurven, Überhänge und Gitterstrukturen erschaffen. Indem ich diese komplexen Formen mit dem Hammer Lab35-Drucker in meiner Skulptur produziere, setze ich die Tradition der Bildhauer fort, die technologischen Grenzen auszuloten.“
Er zeigte sich begeistert davon, wie Ingenieure künftig in komplexeren Formen denken könnten, wenn sie diese fortschrittlichen Fertigungstechniken anwenden.






