
Bauweise mit 3D-Drucktechnologie

Die Bauweise basiert auf einem großformatigen 3D-Drucker, der Schicht für Schicht eine spezielle Betonmischung aufträgt. Die Baukosten des Projekts beliefen sich laut Texas Department of Licensing and Regulation auf rund 1,2 Millionen US-Dollar (etwa 1,12 Mio. Euro). Im Vergleich dazu liegt der Durchschnittspreis für den Bau eines Schnellrestaurants dieser Größe traditionell bei rund 749.000 US-Dollar (etwa 700.000 Euro). Obwohl der 3D-Druck in diesem Fall zunächst teurer war, gehen Experten davon aus, dass sich die Effizienz der Methode bei zunehmender Anwendung verbessern wird.
Ein Beispiel für die zunehmende Kosteneffizienz liefert ein Bauprojekt in Georgetown, Texas, bei dem 100 Häuser mittels 3D-Druck errichtet wurden. Das Bauunternehmen Lennar berichtete, dass Baukosten und Bauzeiten durch den 3D-Druck um bis zu 50 % reduziert werden konnten.
Potenzial für die Zukunft des Bauens
Auch die steigenden Preise für Baumaterialien – laut einem Bericht von Gordian stiegen sie seit 2020 um durchschnittlich 19 % – erhöhen den Reiz schneller und kostengünstiger Bauverfahren wie dem 3D-Druck. Neben Wohnhäusern werden weltweit bereits Bahnhöfe und andere Infrastrukturen mit dieser Technologie gebaut.
Für die Gastronomiebranche könnte der 3D-Druck ebenfalls zu einer praktikablen Option werden. Steigende Betriebskosten, Inflation und neue Handelszölle treiben Unternehmen zur Suche nach innovativen Sparmethoden. Der 3D-Druck bietet die Möglichkeit, Bauprojekte schneller und möglicherweise günstiger umzusetzen – ein Trend, der künftig eine größere Rolle spielen könnte.
Das neue Starbucks Drive-Thru-Café zeigt, dass Innovation im Bauwesen nicht nur auf große Wohnprojekte beschränkt ist. Auch im Einzelhandel und in der Gastronomie wird der 3D-Druck zunehmend als zukunftsfähige Alternative erkannt.
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