Mit dem „3D-Druck Repair-Café“ haben Studenten der Technischen Universität Berlin einen Ort geschaffen, an dem Interessierte 3D-Drucker ausprobieren und sich über die Möglichkeiten der 3D-Drucker informieren können. Außerdem werden Workshops gehalten und interessante Einblicke in die Maker-Szene gegeben.

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Die Technische Universität Berlin (TU Berlin) hat am Campus Charlottenburg ein von Studenten organisiertes 3D-Druck Repair-Café eröffnet. Die Eröffnung fand am 27. April statt. In dem Repair Cafe können Ersatzteile selbst ausgedruckt und vor Ort an das beschädigte Produkt angebracht werden.

Schrittweise soll ein 3D-Druck-, Repair- und Do-it-yourself-Café eröffnet werden, wofür mit Unterstützung der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. ein erster 3D-Drucker und Werkzeuge erworben wurden. Das 3D-Druck Repair Cafe bietet die Möglichkeit Modelle, Schablonen, individuelle Geschenke und Design- und Kunstobjekte herzustellen.

Der Standort des Cafes befindet sich an der TU Berlin im  Erweiterungsbau, in Raum EB018 des INI-Kellers. Es dient als Ort der Kreativität an dem Studierende und Nicht-Studierende sich interdisziplinär über Ideen austauschen können. Als 3D-Drucker stehen Modelle des Typs Ultimaker für die Herstellung der gewünschten Ersatzteile, Geschenke, Schablonen, Designobjekte oder Kunstobjekte zur Verfügung.

In einem „3D Printing & DIY 3D-Printers“-Workshop lernen Interessierte den 3D-Druck kennen und es wird die Möglichkeit geboten einen 3D-Drucker in Eigenarbeit selbst zu bauen. Der Workshop beantwortet alle offene Fragen rund um den 3D-Druck.

Im Rahmen eines übergeordneten Ziels soll mittelfristig in weiteren verfügbaren Räumen ein „Makerspace“ eröffnet werden. Für den 3D-Druck ist der Einsatz umweltfreundlicher recyclebarer Patronen geplant. Workshops sollen dabei helfen sich mit dem 3D-Druck., Handwerkzeugen und Maschinen vertraut zu machen.

Ein Online-Katalog mit frei zugänglichen Bauplänen bzw. 3D-Dateien und Reparaturanleitungen befindet sich derzeit zur Unterstützung der Arbeit in einer Phase der Zusammenstellung. Die laufenden Kosten des „3D-Druck & Repair Cafes“ werden über eine „Kasse des Vertrauens“ (Selbstkosten für Material), Materialspenden, Fördergelder und Sponsoring finanziert.

Regelmäßige Veranstaltungen werden in der Vorlesungszeit beginnend im Sommersemester 2016 stattfinden. Die Events befassen sich mit Projekten in Bezug zu grünen Ideen & Erfindungen, nachhaltigem Produzieren & Wirtschaften, 3D-Druck, Sharing-Economy, Open-Hardware und  Open-Source. Mehr Informationen bietet die Website 3d-repaircafe.de/makerspace.

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