
3DCERAM-Vertriebsmitarbeiter Arnaud Roux fort, sagte:
„Bei 3DCERAM sind wir stolz auf unsere Zusammenarbeit mit ThrustMe, da 3D-gedruckte Keramikkomponenten erfolgreich in den Weltraum geschickt wurden, was einen bedeutenden Meilenstein in der Anwendung der additiven Fertigung darstellt. Es markiert eine neue Ära, in der komplexe und kundenspezifische Teile effizient hergestellt werden können und dabei die herkömmlichen Fertigungsbeschränkungen überwunden werden. Dieser bedeutende Fortschritt bestätigt nicht nur die Machbarkeit des 3D-Drucks als Produktionswerkzeug, sondern inspiriert uns auch, weiter zu gehen und die enormen Möglichkeiten zu erschließen, die vor uns liegen.“
„New Space“-Ära mit 3D-Druck
Schnelle technologische Fortschritte treiben die zunehmende Kommerzialisierung des Weltraums laut Elena Zorzolli Rossi, Produktmanagerin von ThrustMe, an. Unternehmen gehen mehr Risiken ein, iterieren schneller und müssen mit neuen Ideen experimentieren, um die Entwicklungen in der Raumfahrtindustrie voranzubringen. Vor rund drei Jahren demonstrierte ThrustMe sein jodbetriebenes elektrisches Antriebssystem im Weltraum. Heute beliefert das Unternehmen hautsächlich große Satellitenkonstellationen und hat eine neue Produktionsanlage eröffnet, die 365 Produkte pro Jahr produzieren kann.
Zorzolli Rossi erklärte:
„In erster Linie erfordert die Raumfahrtindustrie häufig die Herstellung komplexer Formen, die mit herkömmlichen Bearbeitungsmethoden nicht einfach zu erreichen sind. Bei ThrustMe sprechen wir nicht nur über die Komplexität, sondern auch über die Miniaturisierung, eine entscheidende Anforderung bei der Entwicklung unserer Produkte. In solchen Fällen bietet der 3D-Druck eine transformative Lösung, indem er die Erstellung spezifischer Designs mit der von uns benötigten Präzision ermöglicht.“
Der vielseitige 3D-Druck bietet entscheidende Vorteile, durch die Entwürfe schnell iteriert und verfeinert werden können, ohne nennenswerte Kosten oder Vorlaufzeiten.
Zorzolli Rossi, sagte:
„Traditionelle Herstellungsprozesse erfordern oft die Herstellung von Formen oder Werkzeugen, was zeitaufwendig und teuer sein kann. Mit dem 3D-Druck können wir mit minimaler Rüstzeit schnell Prototypen herstellen und Designs iterieren, was einen agileren Entwicklungsprozess ermöglicht und unsere Markteinführungszeit verkürzt.“

Warum Keramik-3D-Druck?
Das Unternehmen entschied sich für die Verwendung von Keramik aufgrund von Faktoren, die mit der rauen Weltraumumgebung wie Vakuum und extremen Temperaturbereichen sowie spezifischen Merkmalen des Jodplasma-Antriebssystems wie Energieflüsse von Elementarteilchen, Sekundäremission, intensives Sputtern und reaktive Ionenradierung. Einige Komponenten, die hohen Temperaturen in einer chemisch aktiven Plasmaumgebung ausgesetzt sind, benötigen Material, das außergewöhnlicher Hitze und Chemikalien standhält. Keramik erwies sich in dieser Hinsicht aufgrund der bemerkenswerten thermischen und chemischen Stabilität als die am besten geeignete Option. Die effiziente Wärmeleitfähigkeit des Materials spielte ebenfalls eine wichtige Rolle. Der Wärmefluss lässt sich effektiv leiten und Überhitzung oder Unterkühlung werden vermieden. Eine selektive Wärmeübertragung ist auch möglich. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die elektrische Leitfähigkeit. Maxon setzt auf den Keramik-3D-Druck von 3DCeram für die Herstellung seiner Antriebsmotoren.

Zorzolli Rossi erklärte:
„Unsere Komponenten benötigen ein Material, das Hochspannungsausfälle wirksam isolieren und vor ihnen schützen kann. Keramik verfügt über außergewöhnliche elektrische Isolationseigenschaften und ist daher die ideale Wahl, um unsere strengen Anforderungen in dieser Hinsicht zu erfüllen.“
Keramik-3D-Druck mit 3DCERAM
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