Adnoc Gas setzt 3D-Druck für die Herstellung kritischer Ersatzteile ein und erwartet dadurch Einsparungen in Höhe von 50 Millionen US-Dollar bis 2028. Mithilfe einer digitalen Bibliothek, die über 3.500 Bauteile umfasst, können diese bei Bedarf mittels 3D-Druck direkt vor Ort produziert werden. Dies reduziert die Produktionszeiten um bis zu 50 % und ermöglicht eine flexible und bedarfsgerechte Lagerhaltung, was Ausfallzeiten minimiert.
Die Technologie wird von der in den VAE ansässigen Firma Immensa bereitgestellt, wie „Khaleej Times“ berichtet, die sich auf additive Fertigung und digitale Lagerlösungen spezialisiert hat. An den Standorten Das Island und Habshan nutzt Adnoc Gas diese Methode zur Herstellung kritischer Ersatzteile, wodurch die Abhängigkeit von internationalen Lieferungen entfällt und gleichzeitig der CO2-Ausstoß reduziert wird. Zusätzlich wird der Lagerbestand vor Ort durch digitale Speicherung der Bauteile erheblich verringert.
Dr. Ahmed Alebri, CEO von Adnoc Gas, erklärte:
„Der 3D-Druck bietet eine fortschrittliche digitale Lösung für die Gestaltung und Produktion von Komponenten, was unsere Lieferkette optimiert, die Leistung verbessert und Kosten reduziert.“

Am Standort wurde bereits erfolgreich ein Luftkompressorschaufelrad ausgedruckt, was die Machbarkeit dieser Technologie für komplexe und hochpreisige Rotationskomponenten beweist. In Habshan wurden hunderte Bauteile gescannt und digital gespeichert, um sie bei Bedarf in Polymer oder Metall drucken zu können.
Durch den Einsatz der 3D-Drucktechnologie plant Adnoc Gas, zukünftig auch vor Ort zu produzieren, um den CO2-Ausstoß weiter zu senken und die Effizienz seiner Prozesse zu steigern. In Zusammenarbeit mit Immensa entwickelt das Unternehmen spezifische Lösungen für die Energiebranche und arbeitet daran, weitere Innovationen in die eigene Produktion zu integrieren.
Neben dem 3D-Druck setzt Adnoc Gas auch auf weitere digitale Technologien wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, um Effizienz und Nachhaltigkeit zu verbessern. Durch den Einsatz dieser Technologien erhofft sich das Unternehmen einen jährlichen Mehrwert von 400 Millionen US-Dollar über die nächsten fünf Jahre.
Einsatz digitaler Technologien in der Gasproduktion
Adnoc Gas investiert nicht nur in additive Fertigung, sondern auch in fortschrittliche digitale Lösungen, um den Betrieb zu optimieren. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen spielen dabei eine zentrale Rolle und tragen dazu bei, Prozesse effizienter zu gestalten und die Nachhaltigkeit zu erhöhen.
Nachhaltige Lösungen durch 3D-Druck
Durch den 3D-Druck von Ersatzteilen eliminiert Adnoc Gas den Bedarf an internationalen Lieferungen, was den CO2-Ausstoß reduziert. Zudem ermöglicht die digitale Speicherung von Bauteilen eine flexible und bedarfsgerechte Fertigung, die nicht nur Kosten, sondern auch Lagerflächen minimiert.






