Das Unternehmen Biological Lattice Industries (BLI), das sich auf die Entwicklung von Biotechnologie und biofabrikativen Lösungen spezialisiert hat, sicherte sich kürzlich eine Vorfinanzierung in Höhe von 1,8 Millionen US-Dollar. Diese Investition wird von dem griechischen Risikokapitalgeber Uni.Fund geleitet. Mit diesem Kapital plant BLI, sein neues, umfassendes biofabrikationstechnisches System einzuführen, bestehend aus dem 3D-Bioprinter BioLoom und der Softwareplattform Loominus Studio.

Neue Lösungen für die Biofabrikation

Der BioLoom 3D-Bioprinter von Biological Lattice Industries zur Herstellung mehrmaterialiger Strukturen mit präziser Kontrolle.
Der BioLoom 3D-Bioprinter von Biological Lattice Industries unterstützt mit seiner Vielseitigkeit und präzisen Steuerung akademische und kommerzielle Labore bei der Biofabrikation. (Bild © Biological Lattice Industries)

Mit dem BioLoom bietet BLI einen vielseitigen 3D-Drucker, der die Herstellung hochauflösender, mehrmaterialiger Gerüste und biotechnischer Vorrichtungen ermöglicht. Besonders hervorzuheben ist die Active Environmental Control-Funktion, die für eine präzise Steuerung der Druckbedingungen sorgt und die Einhaltung von GMP-Standards (Good Manufacturing Practice) unterstützt. Diese Eigenschaften machen den Drucker besonders interessant für akademische Einrichtungen und Labore, die an der Kommerzialisierung ihrer Forschung arbeiten.

Parallel dazu bietet die Softwareplattform Loominus Studio eine einheitliche Lösung für die Biofabrikation. Sie integriert den gesamten Arbeitsprozess von der Planung bis zur Fertigung und ermöglicht es den Forschern, komplexe Prozesse zu automatisieren und die Reproduzierbarkeit ihrer Ergebnisse zu verbessern. Laut dem BLI-CEO Filippos Tourlomousis ermöglicht diese Software eine Optimierung der Arbeitsabläufe in der Biofabrikation, wodurch Labore sich mehr auf ihre eigentliche Forschung konzentrieren können, statt technische Hürden zu überwinden.

Unterstützung durch Uni.Fund

Der Risikokapitalgeber Uni.Fund unterstützt das Projekt finanziell und hebt dabei besonders den innovativen Ansatz von BLI hervor.

Katerina Pramatari, eine der Gründerinnen von Uni.Fund, erklärte:

„BLI ist ein Wegbereiter in der Biotechnologie. Ihr integrierter Ansatz, Hardware und Software für die Forschung im Bereich der Biowissenschaften zu vereinen, passt hervorragend zu unseren Zielen.“

Die Investition soll den weiteren Ausbau von BioLoom und Loominus Studio beschleunigen, die bereits bei führenden akademischen Laboren im Rahmen eines Early-Adopter-Programms im Einsatz sind.

Das Ziel von BLI ist es, sich mit diesen neuen Tools als Branchenstandard in der Biofabrikation zu etablieren und den Zugang zu integrierten Lösungen für Labore weltweit zu erleichtern.

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