Relativity Space LogoRelativity Space, ein Unternehmen mit Sitz in Long Beach, Kalifornien, das sich auf die Fertigung von Raketen mittels additiver Fertigung spezialisiert hat, hat neue Unterstützung erhalten. Laut einem Bericht von Bloomberg hat Eric Schmidt, der ehemalige CEO von Google (jetzt Alphabet Inc.), kürzlich eine signifikante Investition in das Unternehmen getätigt. Die genaue Höhe der Investition bleibt dabei unbekannt.

Im November 2024 berichtete Bloomberg, dass Relativity Space finanzielle Engpässe habe. Diese neuen Mittel könnten jedoch dazu beitragen, die ambitionierten Projekte des Unternehmens voranzutreiben. In einer offiziellen Stellungnahme äußerte Relativity Space: „Wir richten uns weiterhin strategisch auf starke Kapitalpartner aus, die an unsere Mission glauben und unsere ehrgeizigen Programme unterstützen.“

Fortschritte bei Raketenprojekten

Terran 1 Rakete
Nach 7 Jahren der Entwicklung startet die erste nahezu vollständig 3D-gedruckte Terran 1 Rakete von Relativity Space (im Bild) (Bild © Trevor Mahlmann).

Nach dem Start der Terran 1 im März 2023, der die Umlaufbahn jedoch nicht erreichte, konzentriert sich Relativity Space nun auf die Entwicklung der Terran R. Diese Rakete soll bis 2026 einsatzbereit sein. Interessanterweise besteht etwa 85 % der Terran 1 aus Komponenten, die mit einem 3D-Drucker hergestellt wurden. Trotz der Schwierigkeiten wurde der Erstflug als bedeutender Erfolg für die additive Fertigung in der Raumfahrt bewertet.

Die Investition von Schmidt könnte nicht nur die Entwicklung der Terran R beschleunigen, sondern auch das Interesse weiterer Investoren wecken, wie etwa der America’s Frontier Fund (AFF). Dieser gemeinnützige Fonds, der 2021 gegründet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Innovationsfähigkeit der USA zu stärken. Neben Eric Schmidt zählen auch prominente Persönlichkeiten wie Peter Thiel und der ehemalige IBM-CEO Sam Palmisano zu den Unterstützern des AFF.

Bedeutung der Investition

Die Verbindung von Eric Schmidt zu Relativity Space könnte langfristig auch Kooperationen mit anderen Startups im AFF-Portfolio fördern. Diese Synergien könnten Relativity Space weitere technologische und finanzielle Vorteile verschaffen. Gleichzeitig zeigt das Engagement von Schmidt, wie Milliardäre zunehmend Einfluss auf strategische Industrien wie die Raumfahrt und Fertigungstechnologien ausüben.

Relativity Space steht mit diesen Entwicklungen beispielhaft für den Trend, den Einsatz von 3D-Druck in Hightech-Branchen wie der Raumfahrt zu etablieren und die Abhängigkeit von traditionellen Fertigungsverfahren zu reduzieren.

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