Das US-amerikanische Unternehmen Supernova wurde mit einem 2-Millionen-Dollar-Unterauftrag vom American Center for Manufacturing & Innovation (ACMI) ausgezeichnet. Der Vertrag zielt darauf ab, militärische Energiematerialien mithilfe von 3D-Druck-Technologien herzustellen. Die Mittel stammen aus dem „Critical Chemicals Pilot Program“, das im Rahmen des „Department of Defense Information Analysis Center“ (DOD IAC) realisiert wird. Ziel des Programms ist es, die Fertigungskapazitäten der Verteidigungsindustrie zu erweitern.

Einsatz von 3D-Druckverfahren „Viscous Lithography Manufacturing“

Supernova hat im vergangenen Jahr eine spezialisierte Geschäftseinheit für den Verteidigungs- und Raumfahrtsektor gegründet. Die Einheit konzentriert sich auf die additive Fertigung von Energiematerialien. Dabei kommt das patentierte Verfahren der „Viscous Lithography Manufacturing“ (VLM) zum Einsatz, das Materialien mit hoher Viskosität verarbeiten kann. Diese Technologie ermöglicht die Produktion von Formulierungen mit hohem Feststoffanteil, wie sie in Energiematerialien benötigt werden.

Das Unternehmen hat bereits Erfolge bei der Herstellung von simulierten Energiematerialien erzielt und arbeitet derzeit an der Entwicklung neuer Formulierungen. Energiematerialien finden breite Anwendung in der Militärtechnik, darunter Treibsätze, Raketenantriebe, pyrotechnische Gegenmaßnahmen und Sprengstoffe. Der aktuelle Auftrag dient der Unterstützung der Herstellung kritischer Waffensystemkomponenten.

Stimmen der Verantwortlichen

Roger Antunez, Gründer und CEO von Supernova, kommentierte:

„Wir sind stolz darauf, das Verteidigungsministerium der USA in diesem Programm zu unterstützen. Unsere Technologie hat das Potenzial, die Designbeschränkungen konventioneller Herstellungsverfahren zu überwinden und die nächste Generation militärischer Energiematerialien zu ermöglichen.“

Victor Boelscher, Leiter der Bundesprogramme bei ACMI Federal, fügte hinzu:

„Die von Supernova entwickelte Technologie ermöglicht die Herstellung entscheidender Komponenten für Waffensysteme, die für die nationale Sicherheit unverzichtbar sind. Durch das Critical Chemicals Pilot Program fördern wir die Resilienz der Verteidigungsindustrie, indem wir innovative Lösungen für die Bedürfnisse des Verteidigungsministeriums adaptieren.“

Der Auftrag stellt einen bedeutenden Schritt dar, um innovative additive Fertigungstechnologien in die militärische Produktion zu integrieren. Ziel ist es, sowohl die Produktionsgeschwindigkeit als auch die Materialeffizienz zu verbessern.

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