Der 3D-Druckspezialist FIT AG hat in Russland das Joint Venture FITNIK mit dem russischen Luft-, und Raumfahrtkonzeren NIK Ltd. gegründet. Das deutsch-russische Gemeinschaftsunternehmen wird seine Arbeit ab Januar 2018 aufnehmen. Das Angebot umfasst Beratung, Konstruktionsunterstützung und die additive Fertigung von Bauteilen für die Luft- und Raumfahrtindustrie in Russland, berichtet die FIT AG in einer Mitteilung an 3D-grenzenlos. Innerhalb von zwei Jahren bis 2020 soll der 3D-Druck in dem weitläufigen Land etabliert werden.

Als Sitz von FITNIK wurde der Ort Schukowsi, das wichtigste russische Forschungszentrum für Luft-, und Raumfahrt gewählt. Nach Firmenangaben sei der Standort als Mittelpunkt der Flugzeugforschung-, und planung des Landes für den Einsatz der additiven Zukunftstechnologie im Luftfahrtbereich ideal. Die hervorragend ausgebildeten Ingenieure würden das vorgesehene Wachstum entscheidend unterstützen.

Die beiden Unternehmen ergänzen sich gegenseitig perfekt, zeigt sich die FIT AG von dem neuen Kooperationspartner begeistert. Als Experte für additive Fertigung und additive Konstruktion schafft es das Unternehmen auf 330 Mitarbeiter und erhält mit NIK, als erfahrener Spezialist für Design und Auslegung von Luft-, und Raumfahrtkomponenten, mit 500 Mitarbeitern, einen wertigen Partner. Erst im Sommer diesen Jahres eröffnete die FIT AG ein eigenes Metal Coating Center als Zusatz für die Bauteilveredelung. Der 3D-Druck und Galvanisierung würden sich hervorragend ergänzen, heißt es von dem Unternehmen.

Wie Carl Fruth, der Gründer und Vorstandsvorsitzende der FIT AG in einer Mitteilung an 3D-grenzenlos erklärte, freue man sich sehr über die Zusammenarbeit mit NIK. Das Joint Venture FITNIK sorge für eine außerordentliche Synergie. Der russische Markt könne dadurch sehr schnell und in vielen Zielmärkten durchdrungen werden. Zugleich würden die internationalen Kunden ein qualifiziertes additives Engineering zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen erhalten.

FIT AG und NIK Inc. bei Vertragsunterzeichnung
Zusammen erfolgreich in die Zukunft: Die deutsche FIT AG und die russische NIK Ltd. beschließen Kooperation im Bereich der additiven Fertigung für Luft- und Raumfahrt (Bild © FIT AG).

Der CEO von NIK, Alexander Korneev, ergänzte, dass sich mit FITNIK zwei Branchenführer vereinigt haben, um die komplette Prozesskette mit Hilfe additiver Technologien sicherzustellen. Die Prozesskette umfasst kundenspezifisches Design & Support, Erstellung der Konstruktionsdaten, die Implementierung der neuen Verfahren für eine stabile Produktion., Postproduktion und die erforderliche Zertifizierung. Diese Ressourcen würden einen umfangreichen Allroundservice ermöglichen.

Für mehr Informationen zu den Themen aus diesem Beitrag empfehlen wir Ihnen unsere Themenseiten 3D-Druck in Russland und Unternehmenskooperationen in der 3D-Druck-Branche anzusehen, sowie unseren kostenlosen 3D-Druck-Newsletter zu abonnieren.

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