Das schwedische Unternehmen Freemelt, ein Anbieter von additiver Fertigungstechnologie, hat eine strategische Partnerschaft mit einem weltweit führenden Originalgerätehersteller (OEM) für orthopädische Implantate bekanntgegeben. Ziel der Zusammenarbeit ist die Demonstration der Serienproduktionsfähigkeit von Freemelts eMELT-Maschine.

Freemelt eMELT 3D-Drucker für Wolfram-Produktion
Der eMELT 3D-Drucker von Freemelt, entwickelt für die Produktion von Wolfram-Produkten. (Bild © Freemelt)

Bereits im Oktober 2024 hatte Freemelt eine Bestellung eines anderen globalen Implantat-OEMs erhalten. Damit zählt das Unternehmen nun zwei prominente Kunden aus dem Bereich der orthopädischen Implantate zu seiner Kundschaft. Im Rahmen der neuen Partnerschaft wird die eMELT-Maschine des Unternehmens im zweiten Quartal 2025 in der Produktionsstätte des OEMs installiert, um die Machbarkeit der Serienproduktion zu erproben.

Daniel Gidlund, CEO von Freemelt, äußerte sich erfreut über die Partnerschaft:

„Wir fühlen uns geehrt, von einem so angesehenen OEM ausgewählt worden zu sein, der eine führende Rolle in der Anwendung additiver Fertigungstechnologien spielt. Dies ist ein Beweis für die harte Arbeit unseres Teams und unsere Bemühungen, in der additiven Fertigung höchste Produktivität und Kosteneffizienz zu liefern.“

Wachsender Markt für AM-gefertigte Implantate

Die Nachfrage nach additiv gefertigten Implantaten nimmt kontinuierlich zu. Laut aktuellen Prognosen wird der Markt von 1,71 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 auf 6,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2032 wachsen. Treibende Faktoren sind die alternde Bevölkerung und der Anstieg von Gelenkersatzoperationen. Freemelts eMELT-Maschine, die auf der Elektronenstrahl-Pulverbett-Fusion (E-PBF) basiert, ist aufgrund ihrer Effizienz besonders geeignet, diese Nachfrage zu bedienen. Sie ermöglicht die wirtschaftliche Verarbeitung von Titan, einem biokompatiblen und langlebigen Material, das sich ideal für orthopädische Anwendungen eignet.

Technologischer Beitrag von Freemelt

Freemelt wird sein Know-how in der E-PBF-Technologie sowie Unterstützung bei der Prozess- und Anwendungsentwicklung in das Projekt einbringen. Der OEM soll dadurch in der Lage sein, die Technologie für innovative Lösungen im Bereich der orthopädischen Implantate zu nutzen. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, das Wachstum und die Weiterentwicklung des Marktes für additiv gefertigte medizinische Produkte voranzutreiben.

Freemelts Engagement in der additiven Fertigung unterstreicht die Bedeutung von Innovation und Partnerschaft bei der Entwicklung fortschrittlicher Technologien für die Medizintechnik.

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