Das deutsche Hochtechnologieunternehmen TRUMPF und das im hessischen Hanau ansässige Unternehmen Heraeus AMLOY haben in einer Kooperation beschlossen, gemeinsam den 3D-Druck mit amorphen Metallen in Deutschland voranzubringen. Dieser ist für viele industrielle Branchen von Nutzen. Welche das sind und was amorphes Metall zur Verwendung für die additive Fertigung so interessant macht, zeigen wir in unserem Artikel.

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Amorphe Metalle sind doppelt so stark wie Stahl und auch elastischer und von Natur aus leicht. Bei der additiven Verarbeitung zeigen sie isotropes Verhalten, das heißt, sie behalten unabhängig von der Druckrichtung identische Materialeigenschaften bei. Die beiden deutschen Unternehmen TRUMPF und Heraeus AMLOY wollen den 3D-Druck amorpher Metalle als Standardproduktionsmethode in ihren Werken etablieren, wie Heraeus AMLOY in einer Pressemitteilung erklärt. Vor gut einem Jahr haben wir über Heraeus berichtet, das das größte 3D-gedruckte Zahnrad aus amorphem Metall hergestellt hat.

Einsatz von amorphem Metall

3D-gedruckte Hülse aus amorphem Metall
Die Dehnspannhülse lässt sich aufgrund der hohen Elastizität des amorphen Materials besser verspannen(Bild © Heraeus AMLOY).

Branchen, die von amorphem Metall profitieren, sind unter anderem die Luft– und Raumfahrt oder der Maschinenbau. Auch in der Medizin würde sich das Material wegen seiner Biokompatibilität als sehr nützlich erweisen. Heraeus AMLOY hat im Zuge der Zusammenarbeit mit TRUMPF seine amorphen Legierungen für den 3D-Druck optimiert und auf TruPrint-Systeme von TRUMPF zugeschnitten.

Überschüssiges Pulver wird in einer Inertgasumgebung aufbereitet, wodurch es vor schädlichen Einflüssen geschützt wird. Gerade bei amorphen Metallen, die schnell mit Sauerstoff reagieren, ist das besonders wichtig. Legierungen auf Zirkoniumbasis von Heraeus AMLOY sind mit den Systemen von TRUMPF kompatibel. Im nächsten Schritt sollen Legierungen auf Kupfer- und Titanbasis verfügbar gemacht werden.

3D-Druck von amorphen Komponenten erst am Anfang

Heraeus AMLOY Geschäftsbereichsleiter Jürgen Wachter erklärt, dass der 3D-Druck von amorphen Komponenten in der Industrie noch am Anfang steht. Zusammen mit TRUMPF will das Unternehmen Druckprozesse beschleunigen, die Oberflächenqualität verbessern und so die Kosten für die Kunden senken. Die Technologie soll für ein breites Anwendungsspektrum besser geeignet gemacht werden.

TRUMPF Additive Manufacturing Geschäftsführer Klaus Parey ergänzt, dass amorphe Metalle vielen Branchen großes Potenzial bieten. Parey sieht vor allem in der Medizin viele Einsatzmöglichkeiten. Die Medizin zählt zu den wichtigsten Branchen für die additive Fertigung. Die Zusammenarbeit mit Heraeus AMLOY erlaubt es TRUMPF mit den industriellen 3D-Drucksystemen noch weiter in Schlüsselmärkte vorzudringen.

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