Das US-amerikanische Unternehmen Velo3D, spezialisiert auf metallbasierten 3D-Druck, gab in einer Pressemeldung eine strategische Kooperation mit zwei Forschungseinrichtungen der US Navy bekannt: dem Naval Air Warfare Center Aircraft Division (NAWCAD) sowie dem Fleet Readiness Center East (FRC East). Diese Partnerschaft wurde im Rahmen eines vierjährigen „Cooperative Research and Development Agreement“ (CRADA) geschlossen.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, neue Materialien für militärische Flugzeugsysteme zu entwickeln und zu qualifizieren. Dabei sollen sowohl die Werkstoffe als auch die additiven Fertigungsprozesse umfassend charakterisiert werden, um die Einsatzfähigkeit im militärischen Bereich zu gewährleisten. Der Fokus liegt auf der Herstellung komplexer, leistungsfähiger Bauteile, die den strengen Anforderungen von Luftfahrt und Verteidigung genügen.
Fokus auf zuverlässige, skalierbare AM-Lösungen

„Diese Vereinbarung markiert einen wichtigen Schritt, um präzise, reproduzierbare und skalierbare AM-Lösungen für die Verteidigungsindustrie bereitzustellen“, erklärte Arun Jeldi, CEO von Velo3D. Das Unternehmen will durch die Kooperation dazu beitragen, additive Fertigungstechnologien für kritische Bauteile zu qualifizieren und eine effizientere Produktion zu ermöglichen.
Velo3D bringt in die Zusammenarbeit seine hochentwickelte „Sapphire“-Druckerfamilie ein, die für die Fertigung präziser Metallkomponenten bekannt ist. Gemeinsam mit den technischen Experten von NAWCAD und FRC East soll analysiert werden, wie sich verschiedene Fertigungsparameter auf die Eigenschaften der Bauteile auswirken. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Fähigkeit zur schnellen Iteration und kosteneffizienten Fertigung komplexer Geometrien.
Beitrag zur Einsatzbereitschaft der US Navy
Paul Charron, Additive Manufacturing Lead bei FRC East, betonte den praktischen Nutzen der Kooperation: „Die Nutzung fortschrittlicher Technologien wie der additiven Fertigung führt zu positiven Effekten für die Einsatzfähigkeit der Flotte, einschließlich verbesserter Missionsbereitschaft und gesteigerter Systemleistung.“
Langfristig soll die Zusammenarbeit dazu beitragen, neue Anwendungen für den 3D-Druck im Bereich der militärischen Instandhaltung und des Ersatzteilmanagements zu erschließen. Durch die Kombination von industriellem Know-how und militärischer Forschung könnten innovative Fertigungsansätze für den realen Einsatz validiert werden.
Mit dem CRADA zwischen Velo3D und den beiden Einrichtungen der US Navy wird ein bedeutsamer Rahmen geschaffen, um die additive Fertigung im Verteidigungsbereich voranzubringen. Der systematische Ansatz zur Materialcharakterisierung und Prozessentwicklung könnte die Serienfertigung sicherheitskritischer Bauteile für Flugzeugsysteme nachhaltig verändern.
Additive Zukunft der Verteidigung? Diskutieren Sie mit!
Wie bewerten Sie den Schritt der US Navy in Richtung 3D-Druck? Teilen Sie Ihre Meinung zur Zusammenarbeit von Velo3D mit der US Navy in den Kommentaren. Und vergessen Sie nicht, unseren kostenlosen Newsletter zu abonnieren – bleiben Sie informiert über die neuesten Entwicklungen in der additiven Fertigung!






