
Recycling von Sägemehl als Lösung
Jährlich entstehen Millionen Tonnen Sägemehlabfälle durch das Fällen von rund 15 Milliarden Bäumen. Dieses Sägemehl wird oft verbrannt oder auf Deponien entsorgt, was erheblich zur Umweltverschmutzung beiträgt. Das Team der University of Michigan hat diese Ressource genutzt und in Zusammenarbeit mit dem Taubman College und dem DART Labor eine innovative Lösung entwickelt. Dabei wird das Sägemehl mit biologisch abbaubaren Polymeren zu einem neuen Material kombiniert. Das Ergebnis: Ein 3D-Druck-Formwerk, das leicht zu recyceln und wiederverwenden ist.
Weniger Abfall, mehr Umweltschutz
Durch das Kombinieren des 3D-Drucks mit dem nachhaltigen Material wird nicht nur der Beton während des Gießens geformt, sondern auch das Holz stabilisiert, um Verformungen zu verhindern. Nachdem der Beton ausgehärtet ist, kann das Formwerk entfernt und vollständig recycelt werden. Eine Lösung, die fast keinen Abfall produziert und die Umwelt schont.
Muhammad Dayyem Khan, Forscher im DART Labor, betont zudem die Risiken von nicht recyceltem Sägemehl, insbesondere seine negativen Auswirkungen auf die Umwelt und seine Brandgefahr. Durch das Recycling wird also nicht nur Abfall reduziert, sondern auch die Umweltbelastung.
Zukunft des Bauens
Mit dieser Forschung eröffnen sich neue Möglichkeiten für umweltfreundliche Bauverfahren. Durch das Recyceln dieses ansonsten ungenutzten Nebenprodukts der Holzindustrie zeigt das Projekt einen Weg zu effizienteren und umweltfreundlichen Betonbauverfahren auf.






