Irische Forscher der Queen’s University Belfast haben ein Verbandmaterial mittels 3D-Drucktechnologie entwickelt, das eine effektive Behandlung für diabetische Fußgeschwüre (DFUs) verspricht. Das berichtet die Universität auf ihrer Website.

Die Behandlungsmethode

3D-Druck-Gerüste aus lipidhaltigen Nanopartikeln und Hydrogelen
3D-Druck-Gerüste aus lipidhaltigen Nanopartikeln und Hydrogelen (Bild © Queen’s University).

Die Technologie kombiniert lipidhaltige Nanopartikel und Hydrogele, die zu individuell angepassten, hautähnlichen 3D-gedruckten Strukturen, sogenannten Gerüsten, verarbeitet werden. Diese Gerüste können sowohl eine größere Menge als auch eine kontinuierliche Freisetzung von antibiotischen Molekülen ermöglichen, die zur Behandlung von DFUs eingesetzt werden.

Die Bedeutung

DFUs sind eine ernsthafte Komplikation bei Diabetes, die etwa 25% der Diabetiker betrifft. Über 50% der identifizierten Fälle sind bereits infiziert und mehr als 70% führen zu einer Amputation der unteren Gliedmaßen. Die neue Behandlungsform könnte somit einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung und zur Reduzierung der Amputationsrate leisten.

Die Zukunftsaussichten

Dieses neue Verfahren ist nicht nur effektiver, sondern auch nachhaltiger und kosteneffizienter. In Zukunft könnten diese Gerüste problemlos in Krankenhäusern hergestellt werden, was medizinischem Personal Zeit spart und die Patientenversorgung verbessert. Die Wundauflage kann kontinuierlich überwacht werden und die benötigte Behandlung bereitstellen, ohne dass sie ständig entfernt und wieder angebracht werden muss, um den Heilungsprozess zu überprüfen.

Dr. Matthew Wylie, Dozent an der School of Pharmacy der Queen’s University Belfast und verantwortlich für die In-vitro-Bestimmung der antibakteriellen Aktivität dieser neuartigen Verbände, erklärte:

„Diabetische Fußgeschwüre sind chronische Wunden, die sehr anfällig für Infektionen sind, die zu gliedmaßen- oder lebensbedrohenden Komplikationen führen können. Unser natürlicher liposomaler antibakterieller Ansatz hat vielversprechende erste antibakterielle Ergebnisse gezeigt, die das Potenzial dieser Strategie zur Verhinderung einer bakteriellen Besiedlung in den entscheidenden frühen Phasen der Wundheilung sowie zum längerfristigen Schutz der Wunde unterstreichen. Ein verbessertes Wundmanagement wird nicht nur die Lebensqualität der Patienten verbessern, sondern könnte auch den Bedarf an herkömmlicher Antibiotikatherapie verringern – ein wichtiges Ziel im Kampf gegen die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen.“

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