Elektrotechnik:

Formen aus dem 3D-Drucker können WLAN-Empfang und -Sicherheit verbessern

 9. November 2017  Andreas Krämer  

Mit Hilfe von einem 3D-Drucker, Aluminiumfolie und spezieller Formen haben US-Forscher Objekte hergestellt, die über die Antenne von WLAN-Routern gesteckt werden können und das Funksignal um ein Vielfaches verbessern. Den Forschern zufolge kommt das Ergebnis der selbstgebauten Bauteile in etwa Geräte heran, die oftmals mehrere Tausend Dollar kosten.

Logo Dartmouth CollegeEin Forscherteam des Darthmouth College, beheimatet im US-Bundesstaat New Hampshire, entwickelten eine Methode mit der die Sicherheit und Stärke eines WLAN-Signals verbessert werden konnte. Ausgewählte Formen die mit einem 3D-Drucker hergestellt werden, lassen sich mit reflektierenden Materialien wie zum Beispiel Aluminiumfolie überziehen und auf die Antennen eines WLAN-Router stecken.

Die aufgesteckten Formen sorgen für eine Verbesserung des Funksignals in bestimmten Räumen einer Wohnung und außerhalb des Gebäudes für eine Signalabschwächung. Auf diese Weise lässt sich die Signalstärke des WLAN-Signals außerhalb des eigenen Haushalts senken. Mögliche Cyberangreifer wird so der Versuch erschwert, in das WLAN einzudringen.

Von den Forschern wurde ein Programm entwickelt, welches das WLAN-Signal bezüglich seiner eigenen Wünsche formt. Basierend auf den Vorgaben wird von der Software selbstständig eine passende 3D-Form entworfen. Nach dem erfolgreichen 3D-Druck kann der Nutzer die Form selbst mit Alufolie überziehen.

Wie Projektleiter Xia Zhou in dem unten verlinktem Video erklärt, lässt sich mit einer einfachen Investition von 35 US-Dollar (ca. 38 Euro) und der Spezifizierung von Abdeckungsanforderungen ein individuell angepasster Reflektor bauen, welcher die Leistung von Antennen um tausende Dollar übertrifft.

Als Grundlage für ihre Forschung nutzten die Wissenschaftler frühere Studien, die zeigten, dass eine Aludose, die hinter einem WLAN-Router aufgestellt wird, für eine Verstärkung des WLAN-Signals in eine bestimmte Richtung sorgt. Für mehr Informationen hat die Universität eine eigene Projektseite veröffentlicht.

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