Spektroskopie:

Schweizer Forscher erstellen mit 3D-Drucker einen molekularen Strahlenteiler

Eine innovative Fertigungstechnik für molekulare Strahlenteilung präsentieren Forscher der Swiss Federal Institute of Technology in Lausanne. Sie nutzten dafür die Galvanisierungstechnologie und den 3D-Druck.

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Das Team der Schweizer Universität EPFL besteht aus Sean DS Gordon und Andreas Osterwalder. Sie haben die Vorteile in einem Forschungsartikel dargelegt, der bei Physics Review Applied  mit dem Titel 3D-Printed Beam Splitter für Polar Neutral Molecules“ erschienen ist.

Der molekulare Strahlenteiler wurde mit einem Stereolithographie-3D-Drucker und der Metallbeschichtungstechnik (Galvanisierung) hergestellt. Im wissenschaftlichen Rahmen wurde die Galvanisierung vorher noch nicht angewendet. Gleich im Anschluss des 3D-Drucks der Teile, wurden diese an die Schweizer Firma Galvotec zur Galvanisierung versandt. Durch diesen Vorgang wurden einige Bereiche der Elektrodenstäbe leitend, andere isolierend. Das ist ein entscheidender Schritt für die Herstellung des Strahlenteilers, da in der Vorrichtung zwei elektrisch unabhängige Elektroden benötigt werden. Dadurch werden die Molekularstrahlen aufgespalten.

Der Vorteil dieser Methode ist die Zeiteinsparung in der Produktion. Auch komplexe Strukturen werden möglich. Im Vergleich mit 3D-Druck hergestellten Teilen, wurden bisher zwei Tage benötigt. Dank der Galvanisierungstechnik konnte die Zeit auf einen Tag reduziert werden. Ein weiterer Vorteil ist die Oberflächenveredelung, die es quasi gratis dazu gibt.

Anwendung findet die Technik in der Spektroskopie, die Untersuchung von Licht. Normalerweise sind Strahlenteiler in der Lage Lichtstrahlen zu analysieren. Mit diesem neuen Gerät können die Strahlen in ein Vakuum aufgeteilt werden, um somit die Bewegung der Strahlen zu kontrollieren.

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