
Laut Dr. Nathan Huft, Mitbegründer der Montana Tech Advanced Manufacturing (MTAM) Research Group, umfasst die neue Ausstattung unter anderem einen Xact Metal-3D-Drucker und zwei One Click Metal MPrint Laser-Pulverbett-Fusionsdrucker. Diese Geräte ermöglichen den Druck mit Edelstahl, Titan und nickelbasierten Legierungen. Die Finanzierung der Drucker in Höhe von über 630.000 US-Dollar erfolgte durch eine Kooperation mit dem Army Research Laboratory.
Zusätzlich wurden ein hochmoderner 3D-Scanner für 46.000 US-Dollar und eine Hochgeschwindigkeits-Infrarotkamera im Wert von 170.000 US-Dollar angeschafft. Ergänzt wird das Portfolio durch ein neues Röntgenfluoreszenzgerät aus Deutschland, das Metallelemente schnell analysieren kann, sowie ein älteres optisches Emissionsspektrometer.
Erweiterte Möglichkeiten für Forschung und Lehre

Das Labor bietet Studierenden nicht nur die Möglichkeit, eigenständig mit der hochmodernen Ausstattung zu arbeiten, sondern fördert auch die Zusammenarbeit mit externen Partnern.
Dr. Huft betont, wie wichtig praktische Erfahrung ist:
„Wir ermutigen unsere Studierenden, eigene Projekte durchzuführen, um die Fähigkeiten der 3D-Drucker wirklich zu verstehen.“
Zu den beeindruckenden Möglichkeiten gehören auch ein großformatiger Polymerdrucker, der Objekte bis zu 1,5 Meter Breite und 0,75 Meter Höhe drucken kann, sowie spezialisierte Geräte zum Drucken von Leiterplatten-Tinten und Harzen. Neben kreativen Projekten, wie der Nachbildung eines Namensschilds, widmen sich die Studierenden praxisorientierten Aufgaben, die reale Probleme lösen.
Forschungskooperationen und praktische Anwendungen
Die Einrichtung hat bereits Forschende der Montana State University sowie lokale Unternehmen angezogen. Graduate Student Emily Maynard arbeitet an einem Projekt zur Prüfung der Festigkeit gedruckter Teile für das Naval Undersea Warfare Center. Ein weiteres Beispiel ist die Arbeit von Layton Bahnmiller, der für eine Theatergruppe historische Metallsitzteile reproduzierte. Er nutzte 3D-Scanning und -Modellierung, um präzise Gussformen für eine Metallgießerei zu erstellen.
Die erweiterten Kapazitäten positionieren Montana Tech als regionalen Vorreiter in der additiven Fertigung und machen die Universität zu einem attraktiven Partner für Forschung und Wirtschaft.






