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Forscher der Universität Bath haben eine neue Methode entwickelt, um PFAS, sogenannte „Forever Chemicals“, aus Wasser zu entfernen. Dabei setzen sie auf 3D-gedruckte keramische Monolithen, die mindestens 75 % der Chemikalien binden und entfernen können.
Stratasys und CollPlant haben eine präklinische Studie zur Entwicklung 3D-gedruckter Brustimplantate gestartet, die das natürliche Gewebe regenerieren sollen. Erste Ergebnisse werden 2025 erwartet.
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Eva Blasco der Universität Heidelberg hat erstmals Tinten für den 3D-Druck aus Mikroalgen entwickelt. Die Ergebnisse zeigen das Potenzial von Mikroalgen als nachhaltige Alternative zu petrochemischen Polymeren.
Eine in Nature Communications veröffentlichte Studie untersuchte die Anwendung von 3D-gedruckten Zink-Gerüsten für die Knochenerneuerung. Die Forschung wurde unter anderem vom chinesischen 3D-Druck-Unternehmen Bright Laser Technologies (BLT) durch technische Unterstützung ermöglicht.
Forscher der University of California, San Diego, und der Hanyang University haben ein recycelbares, wasserlösliches Polymer für den 3D-Druck entwickelt. Das Material könnte zu nachhaltigeren Technologien in der Elektronik und Biomedizin beitragen.
Forscher der North Carolina State University haben winzige Hydraulik-Aktuatoren entwickelt, um die Bewegungen von Soft-Robotern zu steuern. Die Technik der Forscher basiert auf der Verwendung von kommerziell verfügbaren Multi-Material-3D-Drucktechnologien und Formgedächtnispolymeren, welche es ermöglichen, ihre Form zu ändern und bei Bedarf zu fixieren.
Britische Wissenschaftler der Universität Bath haben 3D-gedruckte keramische Gitter entwickelt, die bis zu 75 % der PFAS-Chemikalien in drei Stunden aus Abwasser entfernen können. Diese Monolithen werden durch Wiederverwendung effektiver und bieten eine vielversprechende Lösung für die Wasseraufbereitung.
Forscher der University of Virginia untersuchen den Einsatz von Zellulose-Nanofibrillen (CNF) zur Verbesserung der Fließeigenschaften und Festigkeit von 3D-gedrucktem Beton. Die Studie zeigt, dass CNF die Nachhaltigkeit und Leistung von 3D-gedruckten Baustoffen signifikant verbessern kann.
Ein Forschungsteam der University of Colorado Boulder und der University of Pennsylvania hat einen Prozess entwickelt, um elastische und haftende Hydrogelmaterialien zu 3D-drucken. Diese könnten zur Reparatur von Herzgewebe und Knorpel oder für nadelfreie Nähte eingesetzt werden.
Forscher der National University of Singapore haben die CHARM3D-Technik entwickelt, um dreidimensionale Schaltkreise herzustellen, die kompakter und funktionaler sind. Diese Technik verbessert die Herstellung von Elektronikgeräten erheblich und bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.
Ein Forscherteam, auch mit Beteiligung der Universität Magdeburg, hat Goldnanostäbchen in Hydrogele eingebettet, die mittels 3D-Druck verarbeitet werden können und bei Lichteinwirkung ihre Form verändern. Diese Technologie ermöglicht fernsteuerbare Aktuatoren für vielfältige Anwendungen.
Schottische Forscher von der Universität Edinburgh haben künstliche Blutgefäße mittels 3D-Druck entwickelt, die menschlichen Blutgefäßen stark ähneln. Diese Innovation könnte besonders bei Bypass-Operationen die Patientengesundheit und -ergebnisse verbessern.
Ärzte in Atlanta setzen 3D-gedruckte Trachealsplints ein, um Säuglingen mit Atemwegserkrankungen zu helfen, selbstständig zu atmen. Diese individuell angefertigten Geräte werden vom Georgia Institute of Technology gedruckt und vom Children’s Healthcare of Atlanta verwendet.
Forscher der Tel Aviv Universität haben eine Origami-basierte Methode entwickelt, um Sensoren in 3D-gedruckten Gewebemodellen präzise zu positionieren. Diese innovative Technik löst das Problem der Sensorbeschädigung während des Bioprinting-Prozesses.
Die Johns Hopkins Universität hat eine adaptive Düse namens AN3DP entwickelt, die sowohl die Präzision als auch die Geschwindigkeit beim 3D-Druck verbessert. Die Düse kann ihren Durchmesser und Querschnitt während des Druckens ändern und ist in der Lage, verschiedene Materialien bei hohen Temperaturen zu extrudieren.
Eine neue Diagnosetechnik, die einen modifizierten 3D-Drucker und die LAMP-Technik kombiniert, ermöglicht eine frühere Erkennung von T. cruzi-Infektionen bei Neugeborenen. Die Studie, durchgeführt im bolivianischen Chaco, zeigte eine höhere Empfindlichkeit als die herkömmliche Mikroskopie.
Forscher der Penn State University haben ein 3D-gedrucktes, selbstmontierendes leitfähiges Material entwickelt, das sich für tragbare Geräte eignet. Es imitiert die Eigenschaften von Geweben und Organen und bietet hohe Leitfähigkeit ohne komplexe Aktivierungsprozesse.
HyP3D nutzt den 3D-Druck zur Herstellung fortschrittlicher Festoxidzellen (SOC) für effizientere Wasserstoffproduktion und Stromerzeugung. Der Einsatz dieser Technologie ermöglicht innovative Designs, die die Leistung und Haltbarkeit der Zellen verbessern.
Stratasys und Ricoh USA sponsern eine klinische Studie zur Bewertung von 3D-gedruckten Modellen in der orthopädischen Onkologie. Die Studie vergleicht die Wirksamkeit von 3D-gedruckten Modellen und herkömmlichen Bildgebungsverfahren bei der Tumorentfernung.
Wissenschaftler aus Großbritannien von der Universität Nottingham haben ein spezielles 3D-gedrucktes Vakuumsystem entwickelt, um Dunkle Materie zu „fangen“ und Domänenwände zu erkennen. Diese Forschung könnte ein bedeutender Fortschritt in der Entschlüsselung der Geheimnisse des Universums sein.
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