
Für ihre Forschung wurden die Wissenschaftler im Jahr 2015 mit zwei Google Lunar XPRIZE ausgezeichnet, und zwar in den Kategorien „Mobility“ und „Imaging“. Als Preisgeld erhielten sie insgesamt 750.000 US-Dollar.

3D-Druck ist für die Leichtbauoptimierung entscheidend
Besonders der ALINA Mondlander besitzt eine Ultra-Leichtbauoptimierung, die 3D-gedruckte Bauteile, welche aus Aluminium und Magnesium bestehen, beinhaltet. Durch die Reduzierung des Gewichts ergeben sich deutlich verringerte Transportkosten, die durchaus 20.000 Euro pro Kilogramm ausmachen können. Eine weitere Möglichkeit, den 3D-Druck auf dem Mond einzusetzen, ist der Errichtung von sogenannten „Off-World-Gebäuden“ sowie der Bau zukünftiger Raumfahrzeuge.
Anfang des Jahres 2016 erklärte der PT-Wissenschaftler Karsten Becker während eines Treffens des Chaos Computer Clubs (CCC), wie Lunar Regolith (Moondust) als Baustein für zukünftige Off-World-Strukturen eingesetzt werden könnte. Bei den Regolithen handelt es sich um eine feine pulverförmige Substanz, die in eine durchschnittliche Tiefe von 4 – 5 Metern aufweist. Experimente haben aufgezeigt, dass das Microwave-Sintern in der Mondumgebung ein gangbarer Weg ist.

Eisablagerungen für die Gewinnung von Kraftstoff nutzen
Audi sieht nicht nur die Möglichkeit auf dem Mond Gebäude zu errichten, sondern denkt auch darüber nach, die Eisablagerungen an den Mondpolen für die Herstellung von Kraftstoff zu verwenden. Somit würden sich die Kosten für die Langstreckenmissionen deutlich reduzieren. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) zeigt ebenfalls Interesse an diesem Projekt.
Bislang wird als Starttermin für die neue Mondmission der Dezember 2017 genannt. Natürlich werden wir in unserem Newsletter über weitere Forschungsarbeiten zu dieser Mission, sofern sie den 3D-Druck betreffen, berichten. Weitere Informationen zur Mondmission bietet auch die Webseite Mission to the Moon.
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