Logo Audi. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Automobilhersteller Audi haben die Part Time Scientists-Wissenschaftler die Entwicklung für den Mondlander ALINA und den Audi Lunar Quattro Rover abgeschlossen. Bei dem Quattro handelt es sich um ein sogenanntes „Off-World-Fahrzeug“, welches die Herausforderung, eine Strecke von 500 Metern auf dem Mond zurücklegen zu können und gleichzeitig Fotos anzufertigen, die dann zur Erde gesendet werden, bewältigt.

Für ihre Forschung wurden die Wissenschaftler im Jahr 2015 mit zwei Google Lunar XPRIZE ausgezeichnet, und zwar in den Kategorien „Mobility“ und „Imaging“. Als Preisgeld erhielten sie insgesamt 750.000 US-Dollar.

Audi Mondfahrzeug.
Modell des Mondfahrzeugs Audi Lunar Quattro, das Ende 2017 zum Erdtrabanten starten soll. (Bild: © Screenshot YouTube Audi Deutschland).

3D-Druck ist für die Leichtbauoptimierung entscheidend

Besonders der ALINA Mondlander besitzt eine Ultra-Leichtbauoptimierung, die 3D-gedruckte Bauteile, welche aus Aluminium und Magnesium bestehen, beinhaltet. Durch die Reduzierung des Gewichts ergeben sich deutlich verringerte Transportkosten, die durchaus 20.000 Euro pro Kilogramm ausmachen können. Eine weitere Möglichkeit, den 3D-Druck auf dem Mond einzusetzen, ist der Errichtung von sogenannten „Off-World-Gebäuden“ sowie der Bau zukünftiger Raumfahrzeuge.

Anfang des Jahres 2016 erklärte der PT-Wissenschaftler Karsten Becker während eines Treffens des Chaos Computer Clubs (CCC), wie Lunar Regolith (Moondust) als Baustein für zukünftige Off-World-Strukturen eingesetzt werden könnte. Bei den Regolithen handelt es sich um eine feine pulverförmige Substanz, die in eine durchschnittliche Tiefe von 4 – 5 Metern aufweist. Experimente haben aufgezeigt, dass das Microwave-Sintern in der Mondumgebung ein gangbarer Weg ist.

Der Schriftsteller Frank Schätzing mit dem Mondfahrzeug Audi Lunar Quattro Rover. (Bild: © Screenshot YouTube Audi Deutschland).
Der Schriftsteller Frank Schätzing mit dem Mondfahrzeug Audi Lunar Quattro Rover. (Bild: © Screenshot YouTube Audi Deutschland).

Eisablagerungen für die Gewinnung von Kraftstoff nutzen

Audi sieht nicht nur die Möglichkeit auf dem Mond Gebäude zu errichten, sondern denkt auch darüber nach, die Eisablagerungen an den Mondpolen für die Herstellung von Kraftstoff zu verwenden. Somit würden sich die Kosten für die Langstreckenmissionen deutlich reduzieren. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) zeigt ebenfalls Interesse an diesem Projekt.

Bislang wird als Starttermin für die neue Mondmission der Dezember 2017 genannt. Natürlich werden wir in unserem Newsletter über weitere Forschungsarbeiten zu dieser Mission, sofern sie den 3D-Druck betreffen, berichten. Weitere Informationen zur Mondmission bietet auch die Webseite Mission to the Moon.

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