Reaction Engines Ltd-Logo3D-Drucktechnik spielt nicht nur auf Erden eine wichtige Rolle, auch zu Forschungszwecken im Weltraum lassen und für die Entwicklung neuer Weltraumfahrzeuge können 3D-Drucker bestens eingesetzt werden. Ein britisches Unternehmen, das seit mehr als 20 Jahren dabei ist neue Technologien für die Entwicklung sogenannter Synergistic Air-Breathing Rocket Engine, kurz SABRE, zu finden hat jetzt die Vorteile des 3D-Drucks für sich entdecken können.

SABRE
So kompliziert die Triebwerke aussehen, so einfach ihre Funktion: schnellerer Antrieb ermöglichen (Foto: © 3dprint.com)

Doch erst einmal zu den Fakten: Reaction Engines Limited ist ein in Großbritannien gegründetes Unternehmen, das seit 1989 an der Entwicklung bestimmter Raketentriebwerke arbeitet, die eines Tages die Weltraumfahrt wie wir sie kennen revolutionieren könnte. Sie tragen den Namen SABRE und sind in der Lage die fünffache der Geschwindigkeit bisher bekannter Triebwerke zu erreichen um die Erde zu umfliegen.

Um das jedoch zu erreichen mussten sehr leichte Wärmeaustauscher hergestellt werden, die Hitzewellen von bis zu 1.000 Grad auf 150 Grad unter dem Gefrierpunkt umwandeln können. Und genau da kam 3D-Drucktechnologie ins Spiel. Mithilfe der European Space Agency und der britischen Regierung konnten die benötigten metallischen Komponente, die für die Wärmeaustauscher nötig waren, hergestellt werden. Wer sich noch genauer zu diesem Thema informieren möchte, der sollte auf jeden Fall die offizielle Webseite des Unternehmens aufsuchen.

STOIC Test Triebwerk
STOIC Triebwerk

Mittlerweile hat das Unternehmen auch mehrere Testläufe starten können: Dabei wurden kleinere Versionen der SABRE mit sogenannten STOIC-Antriebe auf ihre Funktion überprüft. Die Antriebe sehen dabei wie kleine Raumschiffe aus und können genau die Bedingungen hervorrufen, die die SABRE im Weltraum ausgesetzt werden würden. Es wird wahrscheinlich noch sehr lange dauern bis das Ziel, Weltraumfahrten in „einfache Luftfahrten“ zu verwandeln, erreicht wird, doch die Tests und der Einsatz von 3D-Drucktechnologie beweisen, das nichts unmöglich bleiben muss.

Was sagt ihr zu den SABRE-Raketentriebwerken? Hinterlasst Eure Kommentare dazu oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

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