US-Forscher haben ein Testgerät entwickelt um den Zika-Virus nachzuweisen. Das Testgerät kostet nur 2 US-Dollar und wurde auch mit Hilfe von einem 3D-Drucker gebaut. Der Zika-Virus (ZIKV). Der Zika-Virus steht zur Zeit im medialen Fokus weil er auch Olympia in Rio de Janeiro indirekt beeinflusst.

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Ein Forscherteam der University of Pennsylvania (UPenn) hat einen Low-Budget-Test für den Zika-Virus entwickelt, dessen Komponenten teilweise mit einem 3D-Drucker hergestellt wurden. Bei dem Zika-Test handelt es sich um ein Testgerät das auf der Genanalyse basiert. Die Kosten für den Tester belaufen sich auf nur 2 US-Dollar (ca. 1,80 Euro) und die Gerätegröße ähnelt einer Coladose.

Das Gerät, das von der Größe einer Dose Cola entspricht, untersucht den Speichel des Testers auf Bestandteile des Zika-Virus. Der Speichel wird mit einem integrierten Chip untersucht. Bei Erkennung des Virus erscheint wechselt das in den Deckel integrierte Papier seine Farbe. Der Deckel wurde mit einem 3D-Drucker hergestellt um die Produktionskosten so gering wie möglich zu halten.

Zur Zeit sind wegen der Aktualität der Epidemie diagnostische Tests für das Zika-Virus begrenzt. Die verfügbaren Tests, die bisher genehmigt wurden, sind nicht für Jedermann zugänglich und erfordern zusätzlich oft teure Laborgeräte, weshalb benutzerfreundliche und kostengünstige Zika-Viren-Testgeräte bei der Bekämpfung der Zika Virus-Epidemie einen Fortschritt im Kampf gegen das Virus bringen könnten.

Zika-Virus-Test
Testgerät für das Zika-Virus. Der Deckel wurde mit einem 3D-Drucker hergestellt um die Kosten gering zu halten (Bild © pubs.acs.org).

Die innovative Forschung, die vom Research Assistant Professor Changchun Liu und Professor Haim Bau von der Fakultät für Maschinenbau und angewandte Mechanik in Pennsylvania School of Engineering & Applied Science durchgeführt worden war, wurde in der Zeitschrift Analytical Chemistry veröffentlicht.

Das Thermogehäuse des Geräts verfügt über ein integriertes geschlossenes Heizelement. Bei einer Speichelprobe wird innerhalb von 40 Minuten festgestellt, ob sie das Zika-Virus beinhaltet. Aktuell handelt es sich noch um ein „Proof of Concept“ und ist noch nicht für medizinische Zwecke geeignet, weshalb die Forscher noch mit Patientenproben experimentieren müssen bis das Verfahren ausgereift und zuverlässig ist. In unserem 3D-Drucker-Newsletter werden wir über den weiteren Verlauf zum Thema berichten.

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