Das 3D-Druck-Unternehmen AIM3D erhielt für seine Entwicklungen jetzt den Ludwig-Bölkow-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern 2020. Für die IHK Rostock ist AIM3D ein Paradebeispiel für Unternehmensgründungen aus der Forschung heraus. Mit dem ExAM 255 brachte AIM3D im Jahr 2019 seinen ersten 3D-Drucker auf den Markt.

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Das 3D-Druck-Unternehmen AIM3D GmbH aus Rostock hat am Donnerstag den „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern 2020“ erhalten. Das berichtet die Industrie- und Handelskammer Rostock in einer Pressemitteilung der IHK zu Rostock. Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, sagte anlässlich der Preisverleihung:

„Die AIM3D GmbH ist ein Paradebeispiel für erfolgreiche Unternehmensgründungen aus der Forschung heraus. Der vom Unternehmen entwickelte 3D-Drucker arbeitet nach einem an der Uni Rostock entwickeltem Verfahren und ermöglicht den Multimaterial-3D–Druck. Die Besonderheit ist, dass nahezu alle schmelzenden Werkstoffe verarbeitet werden können.“

Bei der Preisverleihung wurde Glawe von Ralf Svoboda vertreten, dem Referatsleiter Technologie im Wirtschaftsministerium.

Von der Wissenschaft in die Wirtschaft

Die Arbeit von AIM3D begann 2014 an der Universität Rostock, wo die Studenten um den heutigen technischen Leiter und Geschäftsführer Clemens Lieberwirth an Wegen forschten, den Metall-3D-Druck mit konventionellen Spritzguss-Granulaten zu optimieren.

Im Jahr 2017 wurde das Unternehmen AIM3D GmbH gegründet, um Geräte und Materialien für die additive Fertigung zu entwickeln, herzustellen und zu verkaufen. Dank der Brose Gruppe und dem Gründerfonds gab es für den Rostocker Metall-3D-Drucker-Hersteller im darauffolgenden Jahr Investitionskapital in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt heute 13 Mitarbeiter und hat mit dem ExAM 255 im Jahr 2019 seinen ersten 3D-Drucker auf den Markt gebracht.

Zu seinen Kunden gehören Unternehmen der Automobil-, Luft– und Raumfahrtbranche sowie aus dem Sondermaschinenbau und der Werkzeugfertigung.

Klaus-Jürgen Strupp, Präsident der IHK zu Rostock, sagte:

„Wir freuen uns für den Preisträger des LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern 2020 und sind stolz, ein solches Unternehmen in unserer Region zu haben.“

Wie geht es weiter?

Geschäftsführer Lieberwirth beim Rundgang durch Produktion
Geschäftsführer Lieberwirth führt Gäste durch das Unternehmen (Bild © IHK Rostock).

Für das IHK zeigt AIM3D, dass die angewandte Forschung und technologisches Know-how zu Innovationen und Technologien führen kann, die auf dem Markt gefragt sind. Zusammen mit der Universität Rostock arbeitet die AIM3D GmbH an einer zweiten und größeren Maschinengeneration zum flexiblen Einsatz in einem High-Speed-Großraum-3D-Drucker. Harry Glawe erklärt, dass im Rahmen von Verbundforschungsprojekten das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft unterstützt, um Ideen zur Produktreife zu bringen und diese erfolgreich am Markt zu platzieren.

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