Das US-börsennotierte Unternehmen The ExOne Company (ExOne) gilt als einer der führenden Anbieter von industriellen Metall-3D-Druckern, die mit der Binder-Jetting-Technologie arbeiten. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Fraunhofer-Institut IFAM, die bereits seit mehr als 20 Jahren besteht, arbeitet ExOne aktuell an unterschiedlichen CleanFuse-Versionen, die sich auch für die Verarbeitung reaktiver Materialien wie Titan und Aluminium eignen.

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Die Beziehung zwischen dem Unternehmen ExOne und dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (Fraunhofer IFAM) erstreckt sich über mehr als zwanzig Jahre. Noch im Jahr 1998 brachte ExOne das RTS-300 auf den Markt – das weltweit erste kommerzielle Metal-Binder-Jetting-System. In gemeinsamer Zusammenarbeit entstand auch das CleanFuse Bindemittel, ein sauber verbrennendes Bindemittel, das sich für den 3D-Druck von hochwertigen Metallen und Edelstählen eignet.

Laut Prof. Frank Petzoldt, dem stellvertretenden Leiter des Fraunhofer IFAM, sorgte die Entwicklung der ersten Binder-Version für großen Durchbruch. So heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung von ExOne. Das Bindemittel CleanFuse gewährleistet ein sauberes Ausbrennen, außergewöhnliche Grünteilfestigkeit sowie eine niedrige Aushärtungstemperatur.

Weitere CleanFuse-Versionen in Planung

Vergleich Sintern beim Binder-Jetting
Diese Teile wurden mit dem Binder-Jetting-Verfahren hergestellt, vor (links) und nach (rechts) dem Sintern (Bild © Fraunhofer IFAM).

Das Fraunhofer IFAM verfügt über umfassendes Wissen zu verschiedenen 3D-Druckverfahren sowie über ein starkes Fundament in der Entwicklung von polymeren und metallischen Werkstoffen. Der Institutsstandort in Bremen ist für die sinterbasierte additive Fertigung voll ausgestattet und bietet alle Technologien für das Drucken, Entpulvern und Sintern von Metallteilen.

Nach dem Erfolg von CleanFuse haben das ExOne und Fraunhofer IFAM beschlossen, ihre Zusammenarbeit zu stärken und arbeiten aktuell an unterschiedlichen CleanFuse-Versionen, die sich auch für die Verarbeitung reaktiver Materialien wie Titan und Aluminium eignen.

ExOne ist von den Vorteilen der Zusammenarbeit überzeugt, denn die Zusammenführung einer Vielfalt von Wissen und Experten ermöglich es auch komplexe Probleme zu lösen. Rick Lucas, Chief Technology Officer (CTO) von ExOne, erklärt, dass das Fraunhofer IFAM ein führender Kooperationspartner war und dem Unternehmen dabei verhalf, das Verständnis von verschiedenen Pulvertypen und Bindemitteln zu verbessern. Mehr News zur additiven Fertigung erhalten Sie täglich im 3D-grenzenlos Magazin (kostenlosen Newsletter abonnieren).

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