Neue Werkstoffe:

H. C. Starck entwickelte für 3D-Druck neue AMPERPRINT Metallpulver

H. C. Starck gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Metall- und Keramikwerkstoffen, welche auch für den 3D-Druck Verwendung finden. In dieser Woche präsentierte das Unternehmen mit AMPERPRINT eine neue Serie von Metallpulvern für die additive Fertigung.

Die in Laufenburg ansässige H. C. Starck Surface Technology and Ceramic Powders GmbH ist ein weltweit tätiges Unternehmen, das Metall- und Keramikwerkstoffe produziert. Auch der 3D-Druck ist für die Firma keineswegs fremd, die weltweit etwa 2.700 Mitarbeiter beschäftigt. Seit mehr als einem Jahrzehnt werden die von Starck produzierten Metallpulver für die additive Fertigung genutzt. In dieser Woche präsentierte Starck nun einer Pressemitteilung zur Folge mit AMPERPRINT eine neue Serie von Metallpulvern, die für die additive Fertigung geeignet sind.

AMPERINT Metallpulver für Luft- und Raumfahrt
AMPERINT Metallpulver kann in der Luft- und Raumfahrtindustrie eingesetzt werden. (Bild: © H. C. Starck)

Bereits seit 40 Jahren produziert H. C. Starck AMPERSINT Gas-Metall-Pulver, die beispielsweise für die heißisostatische Verarbeitung und den Metallspritzguss eingesetzt werden. Die AMPERPRINT Pulver wurden hingegen speziell für den 3D-Druck optimiert.

Vorstellung dreier neuer 3D-Druck-Pulver der AMPERPRINT-Serie

  • Nickel zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit und hohe Oxidationsbeständigkeit aus und ist für hochfeste sowie hochtemperaturtechnische Anwendungen geeignet.
  • Kobaltchrom verfügt über gute mechanische Eigenschaften, eine hohe Korrosions- und Temperaturbeständigkeit, und ist für Anwendungen in der Industrie – beispielsweise der Luft- und Raumfahrt, aber auch der Biomedizin – konzipiert.
  • Stahl ist besonders hart und wartet mit hoher Verschleiß-, Abrieb- und Korrosionsbeständigkeit auf. Er kann sowohl im Maschinenbau als auch im medizinischen Sektor und bei der Herstellung funktionaler Prototypen Verwendung finden.

Die gasverdünnten AMPERPRINT Metallpulver wurden speziell für die Anforderungen des 3D-Drucks entworfen. Sie besitzen „eine ausgezeichnete Fließfähigkeit, einen niedrigen Gehalt an Oberflächensauerstoff sowie eine hohe Packdichte. Zudem sind sie exzellent reproduzierbar“, äußerte das Unternehmen H. C. Starck auf seiner AMPERPRINT Webseite.

Die hochlegierten Metallpulver werden in allen gängigen Standardkompositionen und verschiedenen Körnungen angeboten. Gleichzeitig sind auch kundenspezifische Formulierungen möglich. Die kundenspezifischen Pulver warten mit einer einzigartigen Morphologie,

Bauteil aus AMPERPRINT Metallpulver
Aus AMPERPRINT Metallpulver hergestelltes Bauteil. (Bild: © H. C. Starck)

Partikelgrößenverteilung und chemischen Zusammensetzung auf und werden in insgesamt drei Gaszerstäubungsanlagen produziert. Diese drei Anlagen unterscheiden sich nur von der Größe und Produktionskapazität her. Die kleinste Anlage soll vor allem für Forschungs- und Entwicklungsanwendungen genutzt werden, während die mittlere und große Anlage für die industrielle Fertigung gedacht sind.

„Wenn Sie ein sehr gefragtes Produkt haben, ist die Vermeidung von Engpässen in der Produktion unerlässlich. Mit H. C. Starck ist dies einfach. Sobald wir die chemischen und physikalischen Eigenschaften unseres Metallpulvers perfekt auf Ihre Anforderungen abgestimmt haben, richten wir die Produktion einfach ein,“ so das Unternehmen. Langwierige Prozesse und Wartezeiten gehören somit der Vergangenheit an.

Gerät zur Verarbeitung von AMPERIT Metallpulver
Ein 3D-Drucker, der Metallpulver verarbeiten kann. (Bild: © H. C. Starck)

H. C. Starck hat nicht nur angekündigt, neue Metall-3D-Druckpulver bereitzustellen, sondern arbeitet auch daran, seine logistischen Prozesse zu verbessern. Ab dem vierten Quartal 2017 soll eine große Auswahl an Standardlegierungen jederzeit vorrätig sein, wodurch kürzere Lieferzeiten erreichbar sind. Zugleich arbeitet H. C. Starck eng mit Kunden zusammen, um gemeinsam Formulierungen zu erstellen, die sie für ihre Anwendungen benötigen.

Kunden des Unternehmens gehören beispielsweise zur Elektronik-, Chemie-, Medizinbranche, zum Maschinen- und Werkzeugbau, zur Umwelttechnik sowie zur Luft- und Raumfahrtindustrie. Die neue Materiallinie richtet sich genau an diese breite Palette von Industriezweigen.

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