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USA: Forscher entwickeln künstliche Hundenase mit einem 3D-Drucker zur Bekämpfung von Terror

Ein US-Forscher hat mit Hilfe von einem 3D-Drucker eine künstliche Hundenase entwickelt, die bei der Terrorbekämpfung helfen soll. Das Modell simuliert die Luftströme in einer Hundenase und soll so dabei helfen die Geruchsdetektion zu optimieren.

Die Hundenase ist sehr fein und verfügt über 300 Millionen Rezeptorzellen. Ein Hund atmet fünf mal in der Sekunde damit ein und aus. Die Basis der Studie des Forscherteams um Matthew Staymates vom National Institute of Standards and Technology (NIST) bestand in einer genauen Untersuchung der aerodynamischen Prozesse beim Schnüffeln, berichtet das NIST.

Hundenase aus dem 3D-Drucker

Die 3D-gedruckte Hundenase soll dabei helfen die Geruchsdetektion zu optimieren und damit zur Terrorbekämpfung beitragen (Bild © Screenshot; YouTube/National Institute of Standards and Technology).

Das Forscherteam baute eine künstliche Hundenase aus Kunststoff mit einem 3D-Drucker nach. Beim Ausatmen erzeugt die Hundenase eine Herbeiwirbelung weit entfernter Partikel die beim Inhalieren in die Nase geraten. Wie Staymates in einem Video erklärt, handelt es sich um ein aerodynamisches System zur Probenahme, die sich Geruchsstoffe buchstäblich herbeiholen würde.

Basierend auf den ermittelten Ergebnissen wurde ein bio-inspierender Aufsatz für normale Riechstoffdetektoren entwickelt und verbesserte die Riechstoffdetektion um das 16-fache bezogen auf einen Abstand von vier Zentimetern zur Geruchsquelle. Staymates zufolge sind Hunde so erstaunlich gute chemische Detektoren, weil sie mit einer unglaublichen Effizienz bei der Erfassung von Luftproben arbeiten.

Der Geruchssinn der Hunde als Vorbild soll nun helfen die Empfindlichkeit, Genauigkeit und Geschwindigkeit der Geruchsdetektion weiter zu optimieren. Die Möglichkeiten zur Erkennung von Krebs, Sprengstoffen, Krankheitserregern und Drogen könnten mit Hilfe seiner Forschungen und der Hundenase aus dem 3D-Druck nachhaltig verbessert werden.

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