Kooperation:

Peugeot SA kooperiert mit Divergent 3D und setzt beim Karosseriebau verstärkt auf 3D-Druck

Die französische Peugeot SA Gruppe setzt zukünftig verstärkt auf den 3D-Druck und ist dazu eine strategische Partnerschaft mit Divergent 3D eingegangen.

Peugeot LogoGroße Aufmerksamkeit erzielte Peugeot mit der Vorstellung des 3D-gedruckten Blade, dessen Karosserie etwa 90 Prozent leichter als durchschnittliche Autos ist und hauptsächlich aus Kohlefaser besteht.

Divergent 3D Logo.Bei der Herstellung leichterer Chassis für das Supercar entdeckte das Divergent 3D-Entwicklerteam, dass Automobilhersteller von der Nachhaltigkeit in der Fertigung, vor allem aber von einem geringeren Kapitaleinsatz profitieren können. Während der Blade eine anderthalbjährige Entwicklungsphase durchlaufen hat, freut man sich nun auf das Supercar. Zugleich möchte Divergent 3D der PSA Group helfen, im Rahmen ihrer Zusammenarbeit Kapital zu sparen und die Fertigungsprozesse zu optimieren. Beide Unternehmen möchten von den vorhandenen Ressourcen und vom Know-how profitieren, berichtet „Fortune“.

Blade Supercar.
Seitliche Ansicht des Blade Supercars. (Bild: © divergent3d.com)

Der PSA Gruppe stehen eine Vielzahl an Ressourcen und auch das notwendige Kapital zur Verfügung. Damit besteht die Möglichkeit, die von Divergent 3D entwickelten innovativen Technologien bei einer breiteren Palette von Fahrzeugen und Projekten zu testen und umzusetzen, auch außerhalb von Supercars und Luxusmodellen. Die Peugeot Gruppe plant beispielsweise, die Divergent Technologien dafür zu nutzen, die Fahrzeugstrukturen insgesamt zu verbessern, um dadurch in Zukunft leichtere und zugleich auch strukturell sichere Fahrzeuge zu bauen.

Blade Supercar.
Frontansicht des Blade Supercars mit einigen Fahrzeugdaten (Bild: © divergent3d.com).

Der Divergent 3D- Gründer und CEO Kevin Czinger ging vor Kurzem etwas stärker auf die Technologie der 3D-gedruckten Knoten, die bei der Herstellung der Fahrzeuge zum Einsatz kommt, ein. Diese bestehen aus High-Silicon-Aluminium, werden innerhalb eines DMLS-Prozesses verarbeitet und mit lasergeschnittenen Carbonfaser-Röhren kombiniert. Die Montage erfolgt von Hand, dauert nur wenige Minuten und bildet zugleich eine leichte, vor allem aber auch starke Struktur. Zugleich nutzt man Kohlefaser, die auch in der Luft- und Raumfahrtindustrie zur Anwendung kommt. „Wir montieren die modularen Strukturen, so dass kein Schweißen oder eine andere Befestigung erforderlich ist. Die Montageplattform kann für eine breite Palette von Fahrzeugmodellen eingesetzt werden. Sie ist nicht Design-spezifisch, ein Werkzeugwechsel ist nicht notwendig. Bei jeder Designänderung müssen nur Änderungen an der Software vorgenommen werden.

Die Peugeot SA Gruppe ist der Ansicht, dass die Partnerschaft mit Divergent 3D für die eigene führende Position in der Automobilindustrie der Zukunft förderlich ist. Zugleich ist man zuversichtlich, zukünftig an der Spitze der Automobilinnovationen zu stehen. Auch Divergent 3D profitiert von dieser Partnerschaft, die es ihrem Unternehmen ermöglicht, das Wachstum ihrer Technologien zu beschleunigen und ihre Software-Hardware-Plattform bei anderen Unternehmen bekannter zu machen.

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