Der französische Fahrzeughersteller Peugeot hat mithilfe des 3D-Drucks Zubehörteile für seinen Peugeot 308 angefertigt. Diese sind das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit HP Inc., Mäder und ERPRO. Das Zubehör wurde mit flexiblem Ultrasint thermoplastischem Polyurethan (TPU) gebaut. Zum Einsatz kam die HP Multi Jet Fusion 3D-Drucktechnologie.

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Der Automobilhersteller Peugeot hat mit 3D-Druckern zahlreiches Autozubehör, wie einen Sonnenbrillenhalter, einen Dosenhalter und einen Telefon- bzw. Kartenhalter, speziell für den neuen Peugeot 308 entwickelt und hergestellt. Die einzelnen Zubehörteile sind gemäß einer Pressemitteilung aus einem flexiblen Polymer. Peugeot ist nicht das erste Unternehmen, das mit dem 3D-Druck Zubehör für seine Autos ermöglicht. Erst im Februar veröffentlichte Ford 3D-Druck-Dateien zum Selbstdrucken für Zubehör für den Pick-up Maverick.

Details zum 3D-Druck-Zubehör von Peugeot

3D-gedrucktes Zubehör
Mit dem 3D-Druck hat Peugeot ein hohes Maß an Flexibilität bei der Entwicklung seines Zubehörs (im Bild: 3D-gedrucktes Zubehör, noch nicht im Auto)(Bild © Peugeot / Stellantis).

Für das Zubehör von Peugeot, das mit der HP Multi Jet Fusion-Technologie entstanden ist, haben die Unternehmen HP Inc., Mäder und ERPRO mit Peugeot zusammengearbeitet. Zuerst analysierten sie die Kundennutzung des Stauraums im Auto. Da viele der Ideen mit herkömmlichen Methoden nicht umsetzbar waren, entschieden sich die Beteiligten für den Einsatz des 3D-Drucks.

Der 3D-Druck brachte ihnen die Freiheiten, die sie suchten. Sie profitierten bei der Gestaltung von weniger Fertigungsbeschränkungen und unendlichen Möglichkeiten für die Teilekomplexität, da kein Spritzguss erforderlich war. Optimierte Strukturen reduzierten das Gewicht, verbesserten die Festigkeit und reduzierten den Montageaufwand. Die Massenproduktion brachte kürzere Vorlaufzeiten mit sich und Lagerhaltung war dank der On-Demand-Produktion nicht notwendig.

Mitarbeiter bei der Nachbearbeitung
Peugeot nutzt für sein Zubehör die 3D-Druck-Technologie Multi Jet Fusion (im Bild: Mitarbeiter bei der Nachbearbeitung)(Bild © Peugeot / Stellantis).

Neu entwickeltes Material ist flexibel, formbar und robust

Die Beteiligten haben ein neues Polymer entwickelt, das für die Produktion drei Hauptvorteile bietet. Es ist flexibel, formbar und robust. Der Herstellungsprozess ist den Entwicklern zufolge sehr kurz und maßgeschneidert. Dank sehr feiner Moleküle ermöglicht das Material hochpräzise Details.

Das flexible Ultrasint thermoplastisches Polyurethan (TPU) ist das Ergebnis einer Partnerschaft zwischen BASF und HP Inc. und ermöglicht langlebige, starke und flexible Teile. Es eignet sich für die Fertigung stoßdämpfender Teile, die eine hohe Elastizität erfordern und ist ideal für flexible netzartige Strukturen. Mit dem Material können Anwender Teile mit hoher Oberflächengüte und einem sehr hohen Detaillierungsgrad herstellen. TPU für den Autoinnenraum einzusetzen ist eigenen Angaben zufolge ein von der Stellantis Gruppe patentierter Ansatz.

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