Auto der Zukunft:

„Blade Supercar“ aus dem 3D-Drucker soll mit Flatpack-Kits und Microfabriken gefertigt werden

Weniger Gewicht. Weniger Kraftstoffverbrauch. 700 PS. Vor Kurzem wurde mit dem Blade Supercar ein neues Auto aus dem 3D-Drucker vorgestellt. Der Chef des Unternehmens Divergent Microfactories Kevin Czinger glaubt, dass sein „Blade Supercar“ unter die Top 25 der 3D-gedruckten Autos kommen kann.

Divergent Microfactories Logo.Bei dem Blade Supercar handelt es sich um ein Fahrzeug, bei dem ein ganz neuer Design-Ansatz verfolgt wird. Es besitzt ein modulares Chassis, welches aus Kohlefaserrohren besteht, die in 70 verschiedenen Aluminiumknoten, die ebenfalls mit einem 3D-Drucker gefertigt wurden, geschoben werden. Diese Blöcke verbinden sich dann mit der leichten Kohlefaser der Karosserie und verleihen dieser eine starre Struktur.

Die Autos könnten in einer der von Kevin Czinger vorgeschlagenen „$ 5 Million Microfactories“, die nicht allzu weit vom zukünftigen Kunden aufgebaut werden, zusammengesetzt werden. Dadurch verringern sich nicht nur die Transportkosten, sondern auch die Emissionen während der Herstellung des Fahrzeugs.

Flatpack-Kit und Microfabriken

Die Czinger-Unternehmen müssen für das Blade Supercar die Rohre, Knoten und Verbundkörper als sogenanntes Flatpack-Kit an die Mikrofabriken liefern. Vielleicht können aber auch irgendwann lokale 3D-Druck-Dienstleister die Herstellung der Teile übernehmen. Durch den einfachen modularen Aufbau ist es möglich, das ein kompetenter Mechaniker das Chassis in etwa 30 Minuten zusammensetzt.

Auswirkungen auf die Automobilindustrie

Dies hätte natürlich Auswirkungen auf die gesamte Automobilindustrie. Die CSA-Gruppe, zu der die Marken Peugeot, Citroen und DS gehören, haben bereits einen Partnerschaftsvertrag mit Divergent Microfactories abgeschlossen, berichtet „3ders.org“. Das Blade Supercar ist derzeit die Hauptattraktion von Divergent. Das Unternehmen arbeitet bereits an einer Limousine und einem Pick-up-Truck und möchte diese so bald wie möglich vorstellen.

Weniger Gewicht. Weniger Kraftstoffverbrauch. 700 PS.

Das Blade Supercar bringt es auf ein Gesamtgewicht von 1400 Pfund und ist somit 50 Prozent leichter als andere s.g. „Supercars“. Dadurch reduziert sich auch der Kraftstoffverbrauch gegenüber einem gleichwertigen Benzinfahrzeug um etwa 66 Prozent. Das Blade Supercar ist mit einem Vierzylinder-700-PS-Motor ausgestattet und kann sowohl mit Benzin als auch mit CNG betrieben werden. Innerhalb von 2,2 Sekunden erreicht es eine Geschwindigkeit von 60 mph bzw. 100 km/h.

10.000 verkaufte Blade Supercars pro Jahr

Czinger verfolgt das Ziel, jedes Jahr 10.000 Blade Supercars zu produzieren. Aktuell machen die 3D-Gelenke noch einen kleinen Teil des Fahrzeugs aus. Es ist aber durchaus denkbar, dass die additive Technologie noch weiter genutzt wird, beispielsweise bei der Herstellung der einzelnen Panels. Diese könnten dann ganz nach den Wünschen der Kunden gefertigt werden und nicht nur aus Kohlefaser, sondern auch aus anderen Materialien bestehen. Es wird also spannend, mit welchen Neuerungen das Unternehmen zukünftig aufwartet. Selbstverständlich werden wir darüber in unserem Newsletter berichten.

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