Die Polytechnische Universität in Hongkong hat medizinische Schutzschilde fürs Gesicht entworfen, die an Krankenhäuser gesendet werden, wie die South China Morning Post berichtet. Krankenhauspersonal soll sich damit besser gegen den Coronavirus schützen können. WinSun unterstützt Krankenhäuser mit dem 3D-Druck von Isolierstationen, in denen Krankenhauspersonal ein wenig Ruhe und Sicherheit findet.

Besserer Schutz vor Covid-19-Erreger benötigt

Ärzte und Krankenschwestern können diese transparenten Schutzschilde tragen, um sich so vor Körperflüssigkeiten zu schützen, die Infektionen verursachen könnten. Gemeinsam mit lokalen Herstellern werden 10.000 Gesichtsschutzschilde an die Krankenhausbehörde geschickt. Bis Ende März sollen täglich bis zu 30.000 dieser Schilde pro Tag gedruckt werden. Man Hau-chung, Dekan der technischen Fakultät der Universität, erklärt, dass die PolyU der Krankenhausbehörde damit helfen möchte. „Das Wichtigste ist, dass wir es in Hongkong schaffen und dass wir unsere eigene ausreichende Versorgung haben.“

Schutzschild an Puppe
Die Schilde der PolyU in Hongkong sollen medizinisches Personal vor dem Virus schützen (Bild © K.Y. Cheng).

Details zu den Schildern

Ein 3D-gedruckter Rahmen, der an der Stirn getragen wird, hält einen Schutz aus Plastik, der das gesamte Gesicht abdeckt. Die Operationsmasken, die Ärzte und Krankenschwestern ohnehin bereits tragen, können zusätzlich helfen. Die Krankenhausbehörde hat sich Anfang Februar an die PolyU gewandt, damit diese einen leicht zu produzierenden, sicheren Gesichtsschutz entwerfen. Der Schutz entstand in einer Woche und wurde nach Tests rasch vom Labor genehmigt. Das Design wurde nach Rückmeldungen von Ärzten angepasst und mehrmals geändert.

„Wir haben zuvor mit Krankenhäusern zusammengearbeitet, um Geräte für Schulungszwecke herzustellen, aber niemals für etwas so Praktisches“, sagte Wong.

PolyU wird die erste Charge von 800 Gesichtsschutzschilden herstellen. Lokale Hersteller werden die übrigen Schilde zukünftig liefern.
Hongkong ist noch nicht ausreichend mit Vorräten ausgestattet und nicht gut auf den Coronavirus vorbereitet. Von 79 bestätigten Fällen der als Covid-19 bekannten Krankheit sind zwei gestorben. Anfang des Monats ging die Behörde davon aus, dass der Vorrat an Gesichtsmasken nur noch einen Monat reichen wird.

Ein Sprecher der Krankenhausbehörde, Calvin Au, erklärt, dass noch 450.000 Gesichtsmasken auf Lager sind. Die Kosten der neuen Schilder wurden nicht bekannt gegeben.

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