
Additive Fertigung unter der Seeoberfläche

Die Navy setzt additive Fertigungsverfahren ein, um spezialisierte Komponenten schneller und effizienter als mit traditionellen Methoden herstellen zu können. Ein jüngstes Beispiel hierfür ist der Ersatz eines Ventils für ballistische U-Boote, das zuvor sechsmal während der Wartung ersetzt wurde. Durch den Einsatz des 3D-Drucks konnte dieses Teil innerhalb von neun Wochen nach Identifizierung des Problems hergestellt und installiert werden – ein Prozess, der im herkömmlichen Beschaffungssystem bis zu 24 Monate gedauert hätte.
Sermon unterstreicht laut des Artikels, dass die Marine bedeutende Fortschritte bei der Entwicklung und Anwendung von AM-Technologien macht, allerdings sei das Potenzial der Technologie in ihrer Anwendung noch begrenzt. Derzeit konzentriert sich die Navy auf Teile geringerer Komplexität, die keinen extremen Bedingungen wie hohem Druck oder der Hitze von Kernreaktoren ausgesetzt sind.
Die Herausforderung: Material und Anwendung
Die Herausforderung besteht nicht nur in der Produktion der Teile, sondern auch in der Entwicklung beschleunigter Prozesse für den 3D-Druck und der anschließenden Ausrüstung der U-Boote mit diesen Teilen. Während die Navy ihre Fähigkeiten im Bereich des 3D-Drucks weiter ausbaut, wird sie ihre Anwendungsbereiche auf kritische Materialien ausweiten, um die Einsatzbereitschaft und Effizienz ihrer U-Boot-Flotte zu verbessern. Über die weiteren Entwicklungen in diesem Bereich berichten wir auch wie gewohnt zukünftig im 3D-grenzenlos Magazin Newsletter und auf der Themenseite „3D-Druck im Militär„.






