News zum Thema

Änderungen der Regeln als Folge:

US-Amerikaner überlistet Waffenrückkaufprogramm mit Waffen aus dem 3D-Drucker

17. Oktober 2022
Tisch mit Waffen

Ein US-Amerikaner wollte mit 3D-gedruckten Waffenkomponenten das staatliche Rückkaufprogramm von Waffen überlisten und demonstrieren, wie sinnlos dieses ist. Dabei erhielt er Entschädigungen in Höhe von 21.000 USD. Das Büro der Generalstaatsanwaltschaft hat daraufhin die Regeln für den Rückkauf angepasst.

Mann in den USA verurteilt:

Über 3 Jahre Gefängnis wegen modifizierter Pistole mit Bauteilen aus dem 3D-Drucker

10. Oktober 2022
Automatische Schusswaffe mit Bauteilen aus einem 3D-Drucker

In den USA wurde ein junger Mann mit einer Waffe festgenommen, die um Bauteile aus einem 3D-Drucker erweitert wurden. Sie war schussfähig und zu einer automatischen Handfeuerwaffe umfunktioniert. Mit dieser illegalen Waffe verteidigte sich der Junge Mann in einer Schießerei. Und erhielt jetzt eine über 3-jährige Haftstrafe für illegalen Waffenbesitz.

Pflicht zu Seriennummern:

Colorado ändert Gesetze zum Verkauf von 3D-Druck-Waffen – in Calgary gab es Festnahmen

30. August 2022
Lawson mit 3D-gedruckter Waffe

In Kanada wurden zwei männliche Personen aufgrund der Herstellung und des Verkaufs von Schusswaffen aus dem 3D-Drucker verhaftet. Vorfälle und Festnahmen in diesem Bereich häufen sich, weshalb viele Länder über Gesetzesänderungen nachdenken. Im amerikanischen Bundesstaat Colorado wurde ein erster Schritt in diese richtige Richtung erst letzte Woche getätigt.

3D-Druck im Bauwesen:

Montana genehmigt als erster US-Bundesstaat 3D-gedruckte Wände als vollwertigen Ersatz für gemauerte Betonwände

18. August 2022
3D-Drucker Frank von Apis Cor

Montana ist der erste US-Bundesstaat, der den 3D-Druck von Wänden als vollwertigen Ersatz für Wände aus Betonmauerwerk zugelassen hat. Das berichtet ein Unternehmen für den 3D-Druck von Betonkonstruktionen und verweist auf die Bauaufsichtsbehörde des Bundesstaates, die ein Wohnungsbauprojekt in der größten Stadt Montanas genehmigt hat. Das Bauunternehmen rechnet jetzt mit 30 % geringeren Baukosten.

Hohe Strafe zu erwarten:

18-jährigem Australier droht lange Haftstrafe wegen Besitz einer 3D-gedruckten Schusswaffe

16. Juni 2022
3D-gedruckte Waffe auf Tisch der Polizei

In Australien wurde bei einem 18 Jahre jungen Mann eine voll funktionsfähige, selbst entwickelte Schusswaffe gefunden, die mit dem haushaltsüblichen 3D-Drucker hergestellt wurde. Diese kann 15 Stück Munition mit einem Schuss abfeuern. Da in Australien sehr strenge Waffengesetze herrschen, droht ihm eine empfindliche Strafe.

Fehlende Exportlizenz für sicherheitskritische Informationen:

US-Regierung verhängt Strafe für das Versenden von Blueprints an China, für den 3D-Druck von Bauteilen wichtiger Industrien

13. Juni 2022
Screenshot beider Websites 12.06.22

In den USA wurden drei 3D-Druck-Dienstleister vom US-Handelsministeriums bestraft, weil sie Verteidigungspläne nach China geschickt haben sollen. Dazu zählten unter anderem Dateien mit technischen Zeichnungen und Blaupausen, für den 3D-Druck von Bauteilen für Satelliten und Raketentechnologie. Die US-Behörden haben dabei nochmals betont, dass die Auslagerung des 3D-Drucks von Raumfahrt- und Verteidigungsprototypen nach China der nationalen Sicherheit der USA schadet.

Beschlagnahmungen deutlich zugenommen:

Europol sieht wachsende Gefahr in 3D-gedruckten Schusswaffen und plant Maßnahmen

9. Juni 2022
Schreibtisch mit 3D-gedruckter Waffe darauf

Europol, das Europäische Polizeiamt, hat in einer kürzlich abgehaltenen Konferenz über die Gefahr durch Waffen aus 3D-Druckern besprochen und das mit einer Zunahme beschlagnahmter 3D-gedruckter Schusswaffen begründet. 120 Interessensgruppen brachten ihr Wissen hierzu am Hauptsitz von Europol ein. Europol plant unter anderem ein Expertennetzwerk zu 3D-gedruckten Schusswaffen ins Leben zu rufen und betonte, dass das Thema längst schon sehr intensiv von Europol-Beamten beobachtet wird.

MINT-Bereich zu fördern:

US-Schulbezirk erwirbt 400 3D-Drucker für seine Schüler

27. Mai 2022
3D-Drucker-Set MakerBot SKETCH Classroom

Der fünftgrößte Schulbezirk in Louisiana CPSB hat insgesamt 200 MakerBot-SKETCH-Classroom-Sets erworben, um seine Schüler mit dem 3D-Druck vertraut zu machen. Die Sets bestehend aus 400 3D-Druckern sind den Verantwortlichen nach ein sehr nützliches Tool, um die MINT-Ausbildung der Schüler voranzubringen.

Immer mehr Ghost Guns im Umlauf:

US-Regierung will konsequenter gegen Schusswaffen aus dem 3D-Drucker vorgehen

23. Mai 2022
3D-gedruckte Waffe in Blau

Mit 3D-Druckern oft im privaten Umfeld hergestellte, funktionsfähige Schusswaffen (s.g. „Ghost Guns“) sind weltweit ein Problem. Sie sind nach einem Verbrechen schwer dem Täter zuzuordnen, da sie nicht registriert werden. Die fehlende Hintergrundprüfung macht es Kriminellen auch leichter an Waffen heranzubekommen. In den USA möchte die Regierung unter Präsident Joe Biden jetzt das Problem mit den Ghost Guns schärfer angehen.

Immer mehr "Ghost Guns" in den USA:

US-Regierung verschärft Gesetz gegen Waffen aus dem 3D-Drucker

14. April 2022
Beschlagnahmtes Gewehr aus 3D-Drucker

In den USA wurde das Gesetz gegen den 3D-Druck von Schusswaffen verschärft. Funktionsfähige Waffen und Bauteile, die mit einem 3D-Drucker hergestellt werden, sollen künftig ähnlich streng wie richtige Waffen behandelt werden. Damit möchte die Regierung präventiv gegen den 3D-Druck von Waffen einwirken.

Problem "Ghost Guns":

3D-Druck von Waffen bringt 36-jährigen US-Amerikaner ins Gefängnis

12. April 2022
3D-gedruckte Waffe in Blau

In Philadelphia wurde ein 36-jähriger Mann festgenommen, nachdem er mit seinem 3D-Drucker funktionsfähige Schusswaffen hergestellt hatte. Eine dieser 3D-gedruckten Waffen wurde mutmaßlich bei einer Schießerei verwendet. Wir fassen das Wichtigste zu diesem Fall und der so genannten „Ghost Guns“ zusammen.

3D-Druck in Dubai:

Dubais Verkehrsbehörde will mit 3D-Druck seine Kosten im Straßenbau halbieren

30. März 2022
Straßennetz Dubai

Die Roads and Transport Authority (RTA), die Verkehrsbehörde von Dubai, stellt mit 3D-Druck Ersatzteile für elektromechanische Systeme sowie Verkleidungsteile und -Materialien her. Damit sollen Kosteneinsparungen von bis zu 50 % im Straßenbau gelingen. Die Direktorin der Behörde erklärte, dass es wichtig sei, auch in konventionellen Bereichen die Möglichkeiten moderner Technologien auszuloten, um die ehrgeizigen Ziele der Regierung von Dubai im Bereich der additiven Fertigung zu erfüllen.

175 Mio. USD:

US-Energieministerium fördert 3D-Druck-Projekte in Millionenhöhe

28. Februar 2022
DOE OPEN 2021 Projekt

Das Department of Energy in den USA hat im Rahmen des OPEN 2021-Programms angegeben 68 Forschungs- und Entwicklungsprojekte für fortschrittlichere Energietechnologien mit einer Summe von 175 Mio. US-Dollar zu unterstützen. Ein Teil davon soll auch in innovative Projekte aus dem Bereich der additiven Fertigung fließen. Wir stellen die Projekte vor.

100.000 neue Arbeitsplätze:

Indiens Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie will additive Fertigung voranbringen

26. Februar 2022
Minister mit Broschüre

Indien hat große Pläne verkündet, mit der additiven Fertigung seine Fertigungs- und Industrieproduktionslandschaft voranzubringen. Zu Indiens Zielen gehören 50 indienspezifische Technologien, 100 neue Start-ups, 500 Produkte, 10 neue Produktionssektoren und 100.000 qualifizierte Arbeitskräfte. Das verkündete das Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie (MEITY).

Drei Polizisten verletzt:

Mann in USA greift drei Polizisten mit Waffe aus 3D-Drucker an

31. Januar 2022
Mann flüchtet mit Waffe

In den USA ist es zu einem Vorfall mit einer selbst gebauten Schusswaffe aus einem 3D-Drucker gekommen. Dabei wurden drei Polizisten angegriffen und zum Teil verletzt. Der mutmaßliche Täter soll außerdem eine weitere Waffe mit einem 3D-gedruckten Schalter ausgestattet haben, die aus einer halbautomatischen Waffe eine vollautomatische Waffe machen kann. Bei der Schießerei wurde auch der Angreifer mit einem Schuss am Hals verletzt.

Informationstechnologie anstatt Werkzeuge:

US-Verteidigungsministerium unterschätzte Gefahr von 3D-Druckern als Einfallstor für Cyberkriminelle

19. Dezember 2021
Mehrere 3D-Drucker

Das Verteidigungsministerium in den USA (DOD) hat bisher verkannt, dass additive Fertigungssysteme, darunter zählen auch handelsübliche Desktop-3D-Druckeer, in die Kategorie „Informationstechnologie“ (IT) fallen und nicht nur zu üblichen Werkzeugen gehören. Als Maschinen, die mit dem DOD-Netzwerk verbunden sind, bieten sie Angriffsflächen, was Cybersicherheit betrifft. In einem aktuellem Report wurde deutlich, dass diese Situation verbessert werden muss und zeigt erste Lösungsansätze auf.

Leitlinienentwurf:

FDA fordert Stellungnahme zum 3D-Druck von Medizinprodukten in Gesundheitseinrichtungen

15. Dezember 2021
Foto Headquarters of US Food and Drug Administration FDA

Die US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel FDA hat ein Diskussionspapier zum 3D-Druck im Medizinbereich veröffentlicht. Das Papier richtet sich vor allem an Point-of-Care-Anwendungen in Krankenhäusern und Arztpraxen. Nach einiger Laufzeit von 60 Tagen plant Leitlinienentwurf zum 3D-Druck von Geräten am sogenannten Point-of-Care (PoC)

Mann aus Zwickau verhaftet:

Polizei Sachsen mit großem Fund illegaler Schusswaffen aus dem 3D-Drucker bei Hausdurchsuchung

13. Dezember 2021
Polizei präsentiert Fund

Die Polizei in Sachsen hat bei einer Hausdurchsuchung in Zwickau, OT Niederplanitz, vier zum Teil mit einem 3D-Drucker hergestellte Schusswaffen gefunden. Diese wurden dem Anschein nach von einem 75-jährigen Sportschützen hergestellt. Zusätzlich fanden die Beamten noch zahlreiche weitere selbst hergestellte Teile für Schusswaffen, wie zum Beispiel Schalldämpfer. Dem Mann droht nun eine Ermittlung wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz.

Knapp 7 Mio. USD:

US-Energieministerium fördert Projekte zur Verwendung von Kohleabfällen für den 3D-Druck

13. Oktober 2021
Ein großes Stück Kohle in der Hand

Das US-amerikanische Energieministerium plant, die Entwicklung kohlebasierter Materialien für den 3D-Druck zu finanzieren. 7 Projekte werden mit insgesamt rund 7 Mio. US-Dollar finanziert, um Abfälle aus der Kohleverarbeitung innovativ weiter zu nutzen. Eines der Projekte wird vom Unternehmen Baker Hughes unterstützt, das die kohleverstärkte PEEK-Filamentproduktion für die additive Fertigung in industriellen Dienstleistungen untersucht.

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