Das Display der Smartphone wurde in Vergangenheit schon häufiger für Makers-Projekte eingesetzt. In Erinnerung ist einer der ersten Smartphone-3D-Drucker ONO. Auch Tabletten-3D-Drucker auf Smartphone-Basis wurden schon entwickelt. Mit einem einfachen Trick lässt sich das Smartphone auch in einen Projektor für ansehnliche Hologramme umfunktionieren. Wir stellen es einmal genauer vor.

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Ein eigener Projektor für Hologramme, das klingt wie etwas aus Star Trek. Tatsächlich gibt es aber einen einfachen Trick, mit dem jeder sein Smartphone in einen futuristischen 3D-Projektor verwandeln kann. Alles, was es dazu braucht, sind ein Displayschutz und ein bisschen Bastelzubehör. Es sind auch praktische Anwendungen für dieses Prinzip denkbar.

So funktioniert es

Smartphone-Hologramm
Mit einfachen Tricks lässt sich das Smartphone zu einem Hologram-Projektor einsetzen. Für Hologramme gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, die in Zukunft wohl – nicht nur zuletzt auf Grund der Covid-19-Pandemie – zunehmen dürften (Symbolbild).

Der Displayschutz wird für dieses Projekt nicht auf das Smartphone geklebt. Stattdessen werden daraus vier Stücke in Rhombus-Form ausgeschnitten, mit einer Abmessung von 1 cm x 3,5 cm x 6 cm. Sie werden mit Klebeband in der Form einer Pyramide zusammengefügt, die unten und an der Spitze offen ist. Diese Konstruktion wird mit der Spitze nach unten auf das Smartphone gelegt. Natürlich wird jetzt nicht einfach der Inhalt des Displays als Hologramm dargestellt. Zusätzlich braucht es noch passendes Bildmaterial, das um die Pyramide herum auf dem Smartphone angezeigt wird. Auf Youtube gibt es davon mehr als genug: Unter anderem sind dort Filmchen mit Schmetterlingen, Quallen oder mit Cartoonfiguren zu sehen. Wem das zu viel Bastelei ist, der kann sich für ein paar Euro auch einen vorgefertigten Hologramm-Projektor für das Smartphone im Internet bestellen.

Anwendungen für Hologramme

Dieser Hologramm-Projektor fürs Smartphone ist natürlich nur eine Spielerei. Aber schon jetzt ist absehbar, dass Hologramme in Zukunft eine größere Rolle im digitalen Leben spielen könnten. Hier sind ein paar Use Cases, die schon bald Realität werden könnten.

Online Shopping

Beim Online Shopping ist es häufig schwer, sich vorzustellen, wie ein Produkt wirklich aussieht. Drehbare 3D-Hologramme in Originalgröße könnten hier Abhilfe verschaffen. So können Käufer sich ein Bild vom Produkt machen, bevor sie es bestellen, fast so, als ob sie im Geschäft wären. Das könnte Online-Einkäufe noch attraktiver machen und die Rücksendequote verringern.

Casinos

Von KI über VR bis hin zur Blockchain, die Online-Casino-Branche hat immer wieder gezeigt, dass sie bereit ist, neue Technologien einzusetzen. Wenn Nutzer die besten Online Casinos besuchen, werden sie immer wieder von besonderen Extras überrascht, die das Interesse wachhalten sollen. Eine holografische Projektion des Rouletterads oder der Karten beim Blackjack wären ein großer Coup für die Plattformen, die sie als erste einführen.

Werbung

Die Werbebranche bedient sich unzähliger Tricks, um ihre Produkte zum Leben zu erwecken und so das Verlangen der Verbraucher zu erwecken. Allerdings ist es schwierig geworden, mit einem einfachen Werbeplakat Aufmerksamkeit zu erregen, denn heutzutage werden Menschen geradezu mit Eindrücken bombardiert. Ein überlebensgroßes Hologramm an öffentlichen Plätzen oder in einem Bahnhof wäre genau das Richtige, um ein abgestumpftes Publikum zu erreichen.

Konzerte

Wer Tupac, Michael Jackson oder Elvis live erleben möchte, braucht eine Zeitmaschine. Solange die noch nicht erfunden ist, können Hologramme passablen Ersatz schaffen. Auf diese Weise wurden schon einige der größten Musiker aller Zeiten wieder „zum Leben erweckt“. Sängerin Whitney Houston ging auf diese Weise sogar posthum auf Tour, auch wenn einige Fans das als geschmacklos empfanden.

Bildung

Auch im Bildungswesen könnten Hologramme in Zukunft zur Anwendung kommen. Sie könnten es zum Beispiel Medizinstudenten erlauben, sich mit den Organen des Körpers und ihrer Funktionsweise vertraut zu machen. Auch Ingenieure könnten auf diese Weise die Bestandteile von Maschinen visualisieren.

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