Daniel Jones, ein Footballspieler aus den USA, hatte sich das Schlüsselbein gebrochen. Seine beiden Teamkollegen Clark Bulleit und Kevin Gehsmann entwickelten eine Stütze, mit der er schneller als erwartet wieder am Spielfeld stand. Die anatomischen Polster, die im Zuge des Duke Innovation and Entrepreneurship Summer Accelerator entstanden, sollen mit der neu gegründeten Firma Protect3d an den Mann gebracht werden. Diese sollen Verletzungen vorbeugen und den Spieler schützen. Die ehemaligen Footballspieler haben das Ziel, ihre Entwicklung schnell und erschwinglich zu machen, damit man sie bald auch in Schulungsräumen überall einsetzen kann, schreibt die Duke University auf ihrer Website.

Entstehung der Stütze von Protect3d

Die Stütze entstand in Zusammenarbeit mit dem Team der Mannschaft und dem Innovation Co-Lab. Das maßgeschneiderte Produkt bietet maximale Sicherheit und Mobilität. So war es dem Quarterback möglich, in drei Wochen wieder vor Ort zu sein. Im Zuge des Summer Accelerator gab es für viele weitere Projekte maßgeschneiderte Unterstützung und Entwicklungen, die in angenehmer Atmosphäre entstanden. Es gab keine festen Lehrpläne. Der Accelerator half dort, wo Hilfe nötig war.

Teilnehmer am Summer Accelerator
Clark Bulleit, Beryl Baldwin und Kevin Gehsmann besprechen ihre Ideen (Bild © Duke University).

Patientenspezifische Gehirnmodelle

Erikson wollte Gehirnmodelle für die präoperative Planung verbessern. Vollständig durchsichtige 3D-gedruckte, patientenspezifische Gehirnmodelle wurden auf Basis von Scans erstellt. Wenn diese physischen Modelle dann mit Augmented Reality-Projektionen überlagert werden, können Ärzte mit ihrem Telefon virtuelle patientenspezifische Daten (Aneurysmen, Tumore, Gefäße, Elektrodenprojektionen) in einem physischen Modell visualisieren und so ein vollständig benutzerdefiniertes Modell für die präoperative Visualisierung erstellen. Mit diesen Ideen gründete Erikson sein neues Augmented-Reality-Unternehmen MesnAR.

Brustkrebsvorsorge

Beryl Baldwin wollte nachdem bei ihr selbst mit 23 der Verdacht auf Brustkrebs vorlag, eine verbesserte Brustkrebsvorsorge etablieren. Sie entwickelte ein Brustmodell mit einem Tumor, der Frauen helfen soll, wie man Untersuchungen selbst durchführt. Dass die Studenten der Duke University ein kreatives Händchen für 3D-gedruckte Entwicklungen haben, zeigt sich im Sentinel. Dieses Fahrzeug haben Studenten vor zwei Jahren entworfen. Es soll der Polizei dabei helfen, Verkehrsstopps zu regeln.

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