One Click Metal und 3D Ever haben eine Partnerschaft geschlossen, um den Zugang zu Metall-3D-Drucklösungen in Portugal zu erleichtern. Die Zusammenarbeit bietet lokale Schulungen, technische Beratung und ein Showroom-Erlebnis für Unternehmen.
Baden-Württemberg ist sowohl von der Einwohnerzahl (etwa 10,9 Millionen) als auch von der Fläche her Deutschlands drittgrößtes Bundesland. Landeshauptstadt und zugleich größte Stadt des Bundeslandes ist Stuttgart, gefolgt von Karlsruhe. In Baden-Württemberg gibt es insgesamt neun staatliche Universitäten, sechs pädagogische Hochschulen und die private Zeppelin-Universität. Hinzu kommen noch 73 weitere staatliche und private Hochschulen. Die älteste deutsche Universität befindet sich in Heidelberg, besonders bekannt ist zudem die Universität Tübingen sowie die frühere Universität Karlsruhe, aus der das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hervorgegangen ist. Vorbild für letztgenanntes Institut ist im Übrigen das Massachusetts Institute of Technology (MIT), welches sich ebenfalls mit der Erforschung der 3D-Druck-Technologie und der Entwicklung neuer Produktionsverfahren beschäftigt.
Zahlreiche renommierte Unternehmen haben in Baden-Württemberg ihren Sitz, so beispielsweise die Fahrzeughersteller Daimler AG, Porsche, Iveco Magirus und die Volkswagen AG mit ihrem Audi-Werk in Neckarsulm. Auch Hersteller wie Liebherr, Steiff, der Maschinen- und Anlagenhersteller Trumpf, Trigema, SAP und Lexware sind in diesem Bundesland ansässig.
Zumindest eines der aufgeführten Unternehmen spielt auch beim 3D-Druck eine gewichtige Rolle – die Trumpf GmbH & Co. KG, kurz TRUMPF. Sie hat sich, wie auch schon einigen unserer Berichte zu entnehmen ist, im Bereich der additiven Fertigung auf die Herstellung von Großraum-3D-Druckern spezialisiert. Aber auch sonst nutzen mittlerweile viele klein- und mittelständische Unternehmen, Großunternehmen und Universitäten Baden-Württembergs den 3D-Druck, wie Sie unseren Beiträgen entnehmen können. Auch weiterführende Schulen entdecken diese Technologie, so beispielsweise das Johannes-Keppler-Gymnasium in Weil der Stadt.
In dieser Rubrik möchten wir Sie über Unternehmen und Hochschulen, aber auch zahlreiche weitere Projekte informieren, die in Baden-Württemberg ansässig sind und sich mit dem 3D-Druck befassen. Tagesaktuelle Beiträge über weltweite Projekte, die die additive Fertigung zum Thema haben, können Sie zudem in unserem aktuellen Newsletter nachlesen (jetzt abonnieren).
One Click Metal und 3D Ever haben eine Partnerschaft geschlossen, um den Zugang zu Metall-3D-Drucklösungen in Portugal zu erleichtern. Die Zusammenarbeit bietet lokale Schulungen, technische Beratung und ein Showroom-Erlebnis für Unternehmen.
Instatiq, ein Spin-off der Putzmeister Gruppe, präsentiert mit dem Instatiq P1 einen mobilen 3D-Betondrucker, der tragende Wände direkt auf der Baustelle aus Normbeton druckt. Das automatisierte System verspricht kürzere Bauzeiten und mehr Nachhaltigkeit.
Das Fraunhofer IPA testet auf dem Forschungscampus ARENA2036 einen neuen 3D-Druckprozess für die Automobilindustrie. Mit innovativer Lasertechnologie, einem neuen Kunststoffmaterial und einer KI-gestützten Prozessüberwachung soll die Fertigung von Bauteilen deutlich effizienter werden.
Das baden-württembergische Unternehmen Putzmeister hat mit INSTATIQ eine neue Marke für den industriellen 3D-Betondruck ins Leben gerufen. Der deutsche Maschinenbauer erweitert damit sein Portfolio um großformatige 3D-Drucklösungen für die Baubranche. Ein erstes Produkt, der mobile 3D-Drucker INSTATIQ P1, wird auf der BAUMA 2025 vorgestellt.
Die Q.BIG 3D GmbH, ein deutscher Hersteller großformatiger 3D-Drucker, hat Insolvenz angemeldet. Hohe Investitionen für die Expansion, insbesondere in den US-Markt, führten zu finanziellen Engpässen. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter, während das Unternehmen aktiv nach einem Investor sucht.
Nanoscribe, aus Baden-Württemberg, hat mit IPX-Clear einen neuen Fotolack für die hochpräzise Herstellung von Mikrooptiken mittels 3D-Druck mit Zwei-Photonen-Polymerisation (2PP) vorgestellt. Das Material bietet außergewöhnliche Transparenz und Formgenauigkeit und wurde für Anwendungen in Bildgebung, Sensorik und Optoelektronik optimiert.
3D Systems und Daimler Truck | Daimler Buses stellen eine Lösung für den Remote-Druck von Ersatzteilen vor. Mithilfe zertifizierter Partner wird die Fertigung dezentralisiert, wodurch Lieferzeiten verkürzt und Fahrzeugausfallzeiten minimiert werden. Durch den Einsatz digitaler Rechte-Managementsysteme bleibt das geistige Eigentum der Unternehmen geschützt.
Mit dem „Solar Gate“ zeigen deutsche Forscher der Universitäten Stuttgart und Freiburg das Potenzial des 4D-Drucks für nachhaltige Architektur. Das energieautarke Verschattungssystem reagiert durch biobasierte Materialien wie Zellulose selbstständig auf Wetterbedingungen und reduziert den Energieverbrauch von Gebäuden.
Das Start-up SpinMagIC von der Universität Stuttgart nutzt 3D-Druck für die Herstellung tragbarer Quantensensoren, die freie Radikale in Lebensmitteln messen können. Unterstützt durch das BMWK strebt das Team die Marktreife der innovativen Technologie innerhalb von zwei Jahren an.
Forward AM Technologies GmbH aus Heidelberg hat Insolvenz angemeldet, um eine nachhaltige Restrukturierung zu ermöglichen. Der Geschäftsbetrieb bleibt stabil, und alle Kundenaufträge werden weiterhin bearbeitet.
One Click Metal, ein deutsches 3D-Druck-Unternehmen aus Baden-Württemberg und Magù aus Italien bringen schwarzes Titan als neues Material für den 3D-Druck in die Schmuckindustrie. Die Zusammenarbeit verspricht vielfältige Designmöglichkeiten und hochwertige Ergebnisse für Schmuckhersteller.
Auf der Formnext 2024 stellt der in Baden-Württemberg ansässige Hersteller für 3D-Drucker Q.Big 3D seinen QUEEN 1 vor, der mit variabler Düsentechnologie und VFGF-Verfahren eine kostengünstige Großformatfertigung von Kunststoffkomponenten ermöglicht. Durch die Kombination von Detail- und Turbomodus werden Material- und Zeitaufwände reduziert.
alphacam GmbH tritt dem AM Craft Produktionsnetzwerk bei und eröffnet ein neues Büro in Hamburg. AM Craft wird die EASA Part 21G Zulassung auf alphacam-Standorte ausdehnen, um die Luftfahrtindustrie zu unterstützen.
Replique hat eine Seed-Extension-Finanzierung erhalten, wobei STS Ventures und andere Bestandsinvestoren ihre Investitionen erhöht haben. Die Finanzierung wird zur Entwicklung neuer Plattformmodule und zur Erweiterung des Produktionsnetzwerks verwendet.
Audi Sport in Heilbronn benötigte für den neuen Audi E-Tron GT fast 200 neue Werkzeuge. Durch den Einsatz von 3D-Druck konnte die Produktion dieser Werkzeuge schnell und kostengünstig erfolgen.
Das in Baden-Württemberg ansä 3D-Druck-Unternehmen Apium Additive Technologies hat ein Insolvenzverfahren begonnen und sucht neue Investoren, um sein neuestes Produkt, den Apium P400, weiterzuentwickeln. Der vorläufige Insolvenzverwalter Holger Blümle sieht großes Potenzial für das Unternehmen vor allem im medizinischen Sektor.
Die Partnerschaft zwischen Replique aus Mannheim in Baden-Württemberg und Miele ermöglicht die Produktion exklusiver 3D-gedruckter Zubehörteile, die direkt an Kunden versendet werden. Durch die Integration in den Miele Online-Shop können Produkte flexibel und effizient angeboten werden. Die Qualität und Sicherheit der Produkte wird durch strenge Überwachung und Zertifizierung nach GMP gewährleistet.
Ein Team der Universität Freiburg hat pneumatische Logikmodule für weiche Roboter entwickelt, die Bewegungen durch Luftdruck steuern. Diese Innovation ermöglicht den Bau von Robotern ohne elektronische Bauteile.
Das neu errichtete Rechenzentrum in Heidelberg, bekannt als Wavehouse Campbell, markiert einen Wendepunkt als Europas größtes 3D-gedrucktes Bauwerk und erstes 3D-gedrucktes Rechenzentrum weltweit. Es unterstreicht das Potenzial der 3D-Drucktechnologie im Bauwesen und die Fortschritte hin zu nachhaltigeren Baumethoden.
Die Forscher des 4. Physikalischen Instituts der Universität Stuttgart haben einen bedeutenden Fortschritt in der Lasertechnologie erzielt. Durch den Einsatz von 3D-Druck zur Herstellung von Mikrooptiken auf optischen Fasern entstanden kompakte und stabile Hybridlaser.