
Bereits am 31. Oktober wurde die erste Charge von GRX-810 an einen Kunden ausgeliefert. Elementum 3D verfügt über eine Produktionskapazität von 1,5 Tonnen pro Woche, was es ermöglicht, die Nachfrage der Luft- und Raumfahrt- sowie der Energiewirtschaft zu decken. Ziel ist es, die Nutzung dieser Legierung in US-Technologien zu fördern und die Markteinführung schneller als geplant zu realisieren.
Herausragende Materialeigenschaften

GRX-810 zeichnet sich durch außergewöhnliche mechanische Eigenschaften aus, die es von anderen verfügbaren Superlegierungen abheben. Bei hohen Temperaturen bietet die Legierung eine 1000-fach höhere Kriechbeständigkeit sowie eine doppelte Festigkeit und Oxidationsbeständigkeit im Vergleich zu konventionellen Materialien. Dadurch eignet sie sich hervorragend für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt sowie im Energiesektor, bei denen hohe Temperaturen und Dauerbelastungen üblich sind.
Dr. Jacob Nuechterlein, Gründer und CEO von Elementum 3D, erklärte:
„Die Fähigkeit unseres Teams, die Herstellungsprozesse innerhalb von nur sechs Monaten zu qualifizieren, zeigt unsere Kompetenz, Konzepte in die Realität umzusetzen.“
Potenzielle Anwendungen und Vorteile
Die Kombination aus den außergewöhnlichen Materialeigenschaften und der Designflexibilität des 3D-Drucks ermöglicht es, leichtere und effizientere Bauteile zu fertigen. Denkbar sind Anwendungen in Triebwerken, bei denen Gewicht und Kosten reduziert sowie die Lebensdauer und Effizienz verbessert werden können. Diese Innovation hat das Potenzial, den Betriebskosten und den Kraftstoffverbrauch in verschiedenen Industrien signifikant zu senken.
Elementum 3D sieht insbesondere in der Luftfahrt, der Raumfahrt und der Energiewirtschaft ein großes Interesse an GRX-810. Die neue Legierung ermöglicht die Herstellung dünnerer und leistungsfähigerer Komponenten, die extremen Belastungen standhalten können.
Zukunftsaussichten
Mit der Markteinführung von GRX-810 hat Elementum 3D einen wichtigen Schritt getan, um die Möglichkeiten des additiven Fertigungsprozesses weiter auszubauen. Die Zusammenarbeit mit der NASA unterstreicht den innovativen Charakter dieser Entwicklung und könnte die additive Fertigung in neue Anwendungsbereiche bringen.
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