Die Teilnehmer des MiAMI-Projekts (Material Design for Additive Manufacturing of Industrial Tools) wurden für ihre Arbeit im Bereich der Materialien für industriellen 3D-Druck ausgezeichnet. Bei dem Projekt wurden vier neue Materialien für das Additive Manufacturing hergestellt. Wir stellen die Arbeit aus Schweden vor.

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Metalliska Material LogoLaut einer Pressemitteilung von Metalliska Material erhielten die Teilnehmer des MiAMI-Projekts (Material Design for Additive Manufacturing of Industrial Tools) die Auszeichnung für den Technologietransfer des Jahres (Årets Överlämning). Der Preis wurde ihnen auf der Konferenz Metallic Materials (Metalliska Material) überreicht.

Die Jury begründete dies so:

„Das Projekt MiAMI startete 2018 und hat mit der gesamten Wissens- und Wertschöpfungskette der additiven Fertigung gearbeitet. Grundlagenarbeiten zur Weiterentwicklung und Anpassung von Berechnungstools an einer Universität wurden mit Materialdesign an einem Forschungsinstitut kombiniert und geleitet.“

Details zum Projekt MiAMI

Ihr Einsatz von Berechnungswerkzeugen als Grundlage einer Methode zur Entwicklung neuer Materialien für den 3D-Druck soll gute Ergebnisse gezeigt haben. Im Laufe des Projekts, das 2018 begonnen hat, haben die Forscher vier neue Materialien entwickelt. Drei davon wurden in verschiedenen Werkzeuganwendungen getestet und mit Referenzmaterialien verglichen.

Das Projekt MiAMI brachte eigenen Angaben zufolge Methoden für eine schnellere Entwicklung von maßgeschneiderten Additive Manufacturing-Materialien mit optimierten Eigenschaften für spezifische Anwendungen hervor. Die Anzahl der verfügbaren AM-Legierungen könnte steigen und die Lebenserwartung der Anwendungen könnte sich um 20-30 % erhöhen bei einer ebenfalls bis zu 30 %-igen Reduktion der Kosten. Auch die Time-to-Market für neue Produkte würde kürzer ausfallen.

Team des Projekts
Das Projekt MiAMI hat im Jahr 2018 begonnen (im Bild: Team des Projekts MiAMI)(Bild © Swerim).

Unterstützung mit Partnern aus der Industrie

Mit acht aktiven Partnern konnte das Projekt die Wertschöpfungskette vom Materialhersteller bis zum Endverbraucher repräsentieren. Es waren unter anderem eine Universität sowie ein Metallforschungsinstitut beteiligt. Zu den weiteren Teilnehmern gehören Spezialisten für Legierungsdesign am schwedischen Forschungsinstitut Swerim, das KTH Royal Institute und Sandvik Additive Manufacturing, die mit den Produktendbenutzern LKAB Wassara, Trelleborg Sealing Solutions, Sandvik Coromant und Mora Tool zusammengearbeitet haben. Ziel war es, die Anforderungen an die Materialeigenschaften in den verschiedenen Anwendungen zu erfüllen.

Für das Projekt wurde ein Budget von 12,1 Millionen SEK ( 1,17 Millionen Euro) bereitgestellt. Vinnova finanzierte davon 5,8 Millionen SEK (560.000 Euro) und Jernkontoret war ebenfalls ein Unterstützer davon.

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