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Testbericht:

Der Artillery Sidewinder-X2 im Test – Großes Review zum beliebten 3D-Drucker

Der Artillery Sidewinder-X2 im Test: In unserem Review stellen wir den Artillery Sidewinder-X2 ausführlich vor, beleuchten seine Stärken und Schwächen, Vor- und Nachteile. Was taugt der Artillery Sidewinder-X2? Wird er als Nachfolger den hohen Anforderungen seines Vorgängers, den Artillery Sidewinder-X1, gerecht? Wo liegen die Unterschiede vom Artillery Sidewinder-X1 zum Artillery Sidewinder-X2? Lesen Sie hier unseren ausführlichen Testbericht und hinterlassen Sie uns Ihre Kommentare und Erfahrungen zum Artillery Sidewinder-X2 am Ende des Tests.

Die chinesische 3D-Drucker-Marke Artillery hat inzwischen ihren festen Platz auf dem internationalen Desktop-3D-Drucker-Markt eingenommen und ist heute sehr gut positioniert. Artillery erzielte großen Erfolg mit dem FDM-3D-Drucker Sidewinder X1 (hier zum Test). In kurzer Zeit stellte sich heraus, dass der Sideinwder-X1 einen würdigen Konkurrenten für die bisher gefühlt unerreichbaren 3D-Drucker von Creality oder ANYCUBIC darstellte. Nun legte Artillery noch eine Schippe auf seine eh schon hohen Ansprüche und brachte den neuen 3D-Drucker Artillery Sidewinder-X2 auf dem Markt. Das Unternehmen veröffentlicht übrigens weiterhin neue X1-Iterationen und verbessert die Benutzererfahrung (darüber aber mehr in unserer täglichen Berichterstattung im Magazin). Nachfolgendend sollen unsere Testergebnisse, Erfahrungen aber auch allgemeine Spezifikationen, Vor- und Nachteile und Preisvergleiche zum Sidewinder-X2 vorgestellt werden.

Das chinesische Unternehmen Shenzen Yuntuchuanghzhi Technology Co. steht hinter der 3D-Drucker-Marke Artillery und stieg noch im Jahr 2018 in die Entwicklung und Forschung von 3D-Druckern ein. Der erste veröffentlichte 3D-Drucker des Unternehmens war der Vorgänger des Sidewinder X2, der Artillery Sidewinder X1. Dieser FDM-3D-Drucker, der im selben Jahr veröffentlicht wurde, katapultierte Artillery innerhalb eines Jahres in die Top 10 der führenden 3D-Drucker-Hersteller.

Artillery baute aufgrund dieses Erfolges seinen Ruf weiter auf und fertigte seitdem weitere hochwertige 3D-Drucker. Diese genießen heute große Beliebtheit – sowohl bei Anfängern als auch bei 3D-Druck-Profis. Das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis der 3D-Drucker von Artillery ist jedoch der Hauptgrund für die große Beliebtheit. Neben den 3D-Druckern gibt es im Portfolio von Artillery auch passende Ersatzteile, Zubehör und Upgrades.

Ergebnis: Kaufempfehlung √ (siehe Fazit)
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Spezifikation

MarkeArtillery
ModellbezeichnungSidewinder X2
BauweiseVormontiert
TechnologieFFF (Fused Filament Fabrication)
Nettogewicht12,9 kg
RahmenAluminium
Düsentemperaturmax. 240 Grad Celsius
Düsendurchmesser0,4 mm
DruckkammerOffen
KompatibilitätWindows, Linux, Mac
Anzeige45 Grad Farb-Touchscreen
Bauvolumen300 x 300 x 400 mm
SlicerCura, Simplify3D, Slicer
USB-AnschlussJa
Druckgeschwindigkeitmax. 150 mm/s (empfohlen 60 mm/s)
Schichtauflösung0,1 – 0,35 mm
XY Positioniergenauigkeit0,05 mm
Z Positioniergenauigkeit0,1 mm
Verwendbares DruckmaterialABS, PLA, PVA, HIPS, Holz, flexible Materialien (z.B. TPU)
Materialdurchmesser1,75 mm
Heizbetttemperaturmax. 130 Grad Celsius
Filamente von DrittanbieternJa
DateiformatAMF, OBJ, STL
Preisca. 335 Euro (3D-grenzenlos Shop)

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Chipoee Artillery Sidewinder X2 3D Drucker mit Neuestes Dual-Z-System 95% Vormontierte Ultraleise Schnellheiz, Filament Runout Detection, Große Druckgröße 300x300x400mm
  • 【Exklusiver Ultraleiser Schritttreiber】Mit einem Bauvolumen von 300 x 300 x 400 mm bietet der Sidewinder X2 3D-Drucker dank seiner exklusiven, ultraleisen Stepper-Treiber, die den Geräuschpegel erheblich reduzieren, auch bei hohen Geschwindigkeiten ein leises Betriebsgeräusch. SW-X2 überarbeitete das Bewegungssystem des Z und ersetzte die Leitspindeln durch ein riemengetriebenes System, das nicht nur den Geräuschpegel reduziert, sondern auch höhere Druckgeschwindigkeiten ermöglicht.
  • 【Synchronisiertes Dual-Z-System】Doppeltes Z-Achsen-Synchronisationssystem-Stellen Sie sicher, dass sich beide Seiten des Portals auf der gleichen Höhe und mit der gleichen Geschwindigkeit auf und ab bewegen, und stellen Sie sicher, dass sich der X-Schlitten immer parallel zur Bauplatte bewegt, auch wenn einer der Z -Stepper bricht zusammen. XYZ-Auflösung, 0,05/0,05/0,1 mm

Aufbau und erster Eindruck

Wie sein Vorgänger wird auch der Sidewinder X2 in einem Karton gut verpackt geliefert. Sobald die zwei wesentlichen Teile des 3D-Druckers entpackt sind, kann es mit der Montage losgehen. Diese wird durch die mitgelieferte Anleitung unterstützt und ist nicht sonderlich schwer. Irgendwie ist der Begriff Aufbau beim X2 fast schon übertrieben, da der Drucker aus verpackungstechnischen Gründen in zwei Teilen geliefert wird, die lediglich noch mit wenigen Schrauben befestigt werden sollen. Bereits nach 10 Minuten sollte der ganze Prozess fertig sein. Die Montage des Filamenthalters ist jedoch mit einem etwas größeren Zeitaufwand verbunden.

Der erste Eindruck sorgte für gemischte Gefühle, da die Querschiene aus Kunststoff besteht. Sie scheint aber stabil zu sein und wirkt optisch ziemlich modern. Dennoch wirkt die Querschiene aufgrund der Materialauswahl etwas weniger wertig. Auch die Abdeckung rund um den Extruder wurde aus dem gleichen Kunststoff gefertigt, jedoch schützt eine Abdeckung auf der linken Seite die Steckverbindungen. Dies kann als eine wichtige Verbesserung betrachtet werden.

Der Filamenthalter verfügt über durchgängige Rollen, sodass unterschiedlich breite Filamentrollen durch den Filamenthalter gehalten werden können. Da muss der Nutzer nicht sofort zum Schraubenschlüssel greifen. Die stabilere Kabelzuführung beim Heizbett sticht als weitere Verbesserung ins Auge. Ein kleiner Taststift am Extruder ermöglicht die automatische Bettnivellierung. Darüber hinaus gibt es am Netzteil einen Schalter, über den der Nutzer zwischen 110 und 220 V umschalten kann.

Outboxing und Aufbauanleitung

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Features

 

Einschaltung und Druckvorbereitung

Nach dem ersten positiven Gesamteindruck gab es bei der Inbetriebnahme kleinere Schwierigkeiten mit der Einrichtung des 3D-Druckers in Cura, da der X2 noch kein eigenes Cura-Profil hat. Im Handbuch wird deshalb empfohlen, die Einstellungen des X1 zu übernehmen. Auch die restlichen Angaben aus dem Handbuch zur Einstellung waren eher redundant, weil diese den Einstellungen des Vorgängers entsprachen.

Vor dem Druck sollte zunächst noch die automatische Bettnivellierung getestet werden, da der Druckkopf am Druckbett kratzen kann. Eine neuere digitale Anleitungsversion beinhaltet die Information zu „M420 S1 Z10“. Dieser Code wird für die automatische Bettnivellierung benötigt. Zusätzlich ist ein manueller z-Offset notwendig, bevor der Druck starten kann.

Automatisierte Bettnivellierung

Das wohl praktischste Update beim Sidewinder X2 im Vergleich zum X1 ist die automatische Bettnivellierung. In den bisherigen Produkten von Artillery wurde der BLTouch-Sensor für die automatische Nivellierung vermisst, doch dieser ist jetzt beim X2 enthalten. Der Sensor wird vorinstalliert geliefert, damit sich die Nutzer keine Sorgen darüber machen müssen, ob sie ihn richtig angebracht haben. Die manuelle Bettnivellierung des X1 war gut, dennoch ist die Ergänzung des X2 durch die automatische Bettnivellierung ein willkommener Komfort für die Nutzer. Damit wird großer Beitrag zur Senkung der Fehlerquote und zur Optimierung von 3D-Druckerzeugnissen geleistet.

Neues Motherboard

Artillery hat mit dem Artillery Hornet ein hauseigenes 32-Bit-Ruby-Motherboard präsentiert. Dadurch wird das 8-Bit-Mainboard des X1 wesentlich aufgebessert. Das neue Motherboard bietet einen großen Spielraum und stellt sicher, dass der Sidewinder X2 für seine neuen Funktionen über genügend Rechenleistung verfügt. Auch die benutzerdefinierte Benutzeroberfläche konnte überzeugen, sowohl in puncto Bedienung als auch mit einer schnellen Reaktion. Der zusätzliche Schwung an Rechenleistung verspricht noch mehr.

Schnell aufwärmendes Druckbett

Das wechselstrombetriebene und schnell aufheizende Druckbett aus gehärtetem Glas ist ein attraktives Merkmal vieler 3D-Drucker von Artillery, welches auch beim Sidewinder X2 enthalten ist. Im Vergleich zu den üblichen DC-beheizten Druckoberflächen ist dies eine gewinnbringende Kombination. Laut Hersteller kann sich das Druckbett des 300 x 300 x 400 mm großen Druckvolumens innerhalb von 2 Minuten auf 110 Grad Celsius aufwärmen. Für 3D-Drucker aus diesem Segment ist es eine entsprechend schnelle Erwärmung. So kann mit dem Drucken relativ schnell begonnen werden.

Stabile Z-Achse

Beim Sidewinder X2 von Artillery sind jetzt die dualen Z-Leitspindeln mit einer spritzgegossenen Z-Achse aus Aluminium ausgestattet, die laut Artillery maximale Haltbarkeit und Stabilität gewährleistet. Diese Ergänzung soll das Z-Wackeln am oberen Rand des Bauraums reduzieren.

Ordentliche Verkabelung

Die 3D-Drucker von Artillery sind generell dafür bekannt, ein sauberes und schlankes Aussehen sowie eine saubere Verkabelung zu haben. Beim Sidewinder X2 wird das Letztere mit einer Bandverkabelung gemeistert, was dem 3D-Drucker auch eine schöne Ästhetik und ein professionelles Aussehen verleiht. So muss sich der Nutzer nicht mehr mit nervenden Kabelsträngen herumschlagen. Einige Nutzer vom X1 hatten übrigens ernsthafte Probleme mit dem Kabelverschleiß. Hier hat Artillery zugehört und liefert jetzt die Kabel vorinstalliert und mit Zugentlastung aus.

Weitere Features des Sidewinder X2

Zu den zusätzlichen Artillery Sidewinder X2 Features gehören:

  • Direktantrieb-Titan-Extruder: Der Sidewinder X2 verfügt genau wie sein Vorgänger über einen direkt angetriebenen Titan-Extruder mit Vulkandüse. Dieser bietet eine gute Leistung und kann bei angemessenen Druckgeschwindigkeiten eine Vielzahl von Filamenten in hoher Qualität drucken.
  • Wiederaufnahmefunktion und Filamentsensor: Beim X2 wird der Druckvorgang sofort pausiert, wenn das Filament ausgeht bzw. bricht oder ein Stromausfall auftritt. Nach erneuter Stromzufuhr oder Filament-Nachfüllung bzw. Filament-Korrektur setzt sich der Druck von der pausierten Stelle automatisch fort.
  • 45 Grad schräger Farb-Touchscreen: Ein hochauflösender Farb-Touchscreen in Kombination mit leicht verständlicher und simpler Benutzeroberfläche macht die Bedienung des 3D-Druckers bequem und komfortabel. Viele Nutzer mögen die Benutzeroberfläche von Artillery, da sie reaktionsschnell, angemessen intuitiv und angenehm farbenfroh ist. Mit dieser kleinen Funktion wird die Nutzererfahrung wesentlich verbessert.
  • 110/220 Volt-Schalter: Artillery hat dem Sidewinder x2 einen Spannungsschalter hinzugefügt und so auch den Herstellungsprozess für sich selbst einfacher gemacht. Artillery stellte früher zwei Modelle mit unterschiedlicher Spannung her, jedoch wird durch diesen Spannungsschalter jedes Risiko einer Bestellung von einem Gerät mit falscher Spannung eliminiert.
  • Druckbett aus gehärtetem Glas: Für einen reibungslosen Druck und eine ausgezeichnete Haftung sorgt das Druckbett aus gehärtetem Glas. Das AC-Heizbett kann in nur 2 Minuten auf 110 Grad Celsius erhitzt werden, da es eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit aufweist. Dabei liegt die maximale Heizbetttemperatur bei 130 Grad Celsius. Der Sidewinder X2 ist mit Schutz gegen Kurzschluss, zu hoher Temperatur, Überspannung, Überstrom und anderen Sicherheitsrisiken ein vertrauenswürdiger Partner.
  • Großes Bauvolumen: Das 300 x 300 x 400 mm große Bauvolumen eignet sich hervorragend auch für größere Druckprojekte, was dem Nutzer noch mehr Spielraum gibt.
  • Ultra-leise Steppertreiber: Beim Druck entstehen dank ultra-leisen Steppertreibern und dem geräuscharmen System kaum unangenehme Geräusche.

Vorteile

+ Schnelle und einfache Montage
+ Stabilere Kabelzuführung beim Heizbett
+ automatische Bettnivellierung
+ 110/220-V-Schalter
+ Neues 32-Bit-Ruby-Motherboard
+ Schnell aufheizendes Druckbett aus gehärtetem Glas
+ Wiederaufnahmefunktion und Filamentsensor
+ Großes Bauvolumen
+ Ultra-leise Steppertreiber

Nachteile

Schwierigkeiten mit der Einrichtung in Cura
Angaben aus dem Handbuch redundant

Fazit

Der heiß umkämpfte low-cost Markt für Einsteiger macht es Herstellern nicht leicht, sämtliche Kundenbedürfnisse zu erfüllen. So setzt jeder Hersteller seinen Fokus auf andere neue Funktionen bei seinen jüngsten Produkten, wie zum Beispiel auf ein abnehmbares Druckbett oder ein größeres Display. Beim Sidewinder X2 hat sich Artillery für eine automatische Bettnivellierung entschieden, die es beim Vorgänger nicht gab. Mit diesem starken Verkaufsargument wird das ohnehin gute Preis-Leistungs-Verhältnis aufrechterhalten. Außerdem wurden im X2 einige notwendige und kleinere Verbesserungen vorgenommen. Dadurch beweist Artillery, dass den Nutzern zugehört und mit einer Lösung auf deren Bedürfnisse eingegangen wird. Die neue automatische Bettnivellierung ist zwar praktisch, jedoch sind der große Bauraum und der für flexible Materialien besser geeignete Direkt-Extruder die wesentlichsten Argumente für den Artillery Sidewinder X2.

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Preise vom 10.12.2021. Ohne Gewähr. Preise können aufgrund von Änderungen beim Dollar-Wechselkurs und laufenden Preisänderungen der Händler abweichen. Eine Echtzeitaktualisierung ist technisch nicht möglich, wird sind aber bemüht die Preise regelmäßig zu aktualisieren (tendenziell sind die Preis fallend nicht steigend, daher schauen Sie gerne auf den Online-Shops der Händler vorbei).


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