15 kostenlose 3D-Druckvorlagen zur Coronavirus-Pandemie und Schutz vor COVID-19

COVID-19 3D-Druckvorlagen: Die Coronavirus-Pandemie bringt das weltweit Gleichgewicht ins Schwanken, immer mehr Menschen sind mit der Lungenkranktheit COVID-19 infiziert. Die Makers-Szene und 3D-Druck-Unternehmen weltweit engagieren sich im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus und unterstützen medizinisches Personal und Einrichtungen aber auch die Menschen im Alltag vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Wir haben hilfreiche, kostenlose und selbst für Anfänger einfach herstellbare 3D-Druckvorlagen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie gesammelt und stellen diese auf dieser Seite vor.

COVID-19-3DDruckvorlagen

Überall hört und liest man seit spätestens auch Februar 2020 hierzulande von der Coronavirus-Pandemie mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und der daraus folgenden Lungenkrankheit Covid-19. Seine Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen aber auch auf die Wirtschaft sind in beinahe allen Ländern weltweit extrem. Denn mittlerweile tritt das neuartige Coronavirus weltweit auf und hat sich zu einer Pandemie entwickelt. Neben all den negativen Nachrichten um die Corona-Krise sieht man aber auch, wie sich Wissenschaftler aller Länder zusammentun, Erkenntnisse austauschen und teilweise gemeinsam forschen. Zuvor politisch, kulturell oder religiöse, unüberwindbare Grenzen scheinen im Kampf gegen das Coronavirus wie weggeblasen. Denn mit Auftreten der Pandemie ist gleichzeitig auch der Bedarf an medizinischer Ausstattung wie Gesichtsmasken, Kittel, Beatmungsgeräten, Tests etc. in allen betroffenen Ländern riesig. Viele Handwerksunternehmen spenden mittlerweile ihre FFP3-Masken an Krankenhäuser und andere Einrichtungen. Männer und Frauen nähen Masken. Die Welt solidarisiert sich.

Auch die Welt des 3D-Drucks könnte sich ein Stück weit ändern, rückt die additive Fertigung, also der industrielle Zweig der 3D-Druckanwendung, aber auch immer mehr die privaten 3D-Drucker-Anwender, die so genannten Hobby-Makers und 3D-Drucker-Hersteller und -Dienstleister, jetzt stärker in den Blick der Öffentlichkeit. So haben bekannte und weniger bekannte 3D-Druck-Unternehmen, sowie Makers weltweit, einige wichtige Hilfsmittel entwickelt, die für viele Menschen – ganz besonders aber für medizinisches Personal – von Interesse sein dürfte. Alle diese medizinischen Produkte und Hilfsmittel dienen dem Kampf gegen eine weitere Ausbreitung der COVID-19-Lungenkrankheit und der Coronavirus-Pandemie und sind mit einem handelsüblichen 3D-Drucker ab bereits 100,00 Euro herstellbar.

Am Ende des Textes werden wir zudem noch einen Link zu einer Webseite teilen, auf der sich Besitzer von 3D-Druckern registrieren lassen können, wenn sie sich am 3D-Druck einzelner Objekte oder ganzer Serien beteiligen wollen. Auch Spenden sind dort sehr willkommen. Täglich aktuelle News zur Makers-Szene und 3D-Druck-Unternehmen weltweit im Kampf gegen das Coronavirus bietet Ihnen unsere Themenseite „Coronavirus-Pandemie und 3D-Druck„.

Hinweis zu Ihrer Gesundheit und Mithilfe:

Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen am besten, indem Sie den Empfehlungen der zuständigen Behören, Institute und Politik nachgehen. Helfen Sie medizinischen Einrichtungen, medizinischem Personal oder allen anderen in Not geratenen Bereich und Mitmenschen, in dem Sie die 3D-Druckvorlagen nutzen, um hilfreiche Dinge im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie herzustellen. Erfragen Sie im besten Fall vorab den Bedarf, was benötigt wird, wie viel benötigt wird und was der Einrichtung bzw. dem Mitmenschen wirklich fehlt. Produzieren Sie gezielt, so helfen Sie am besten! Wir danken jedem Leser/Maker der sich mit seinem 3D-Drucker im Kampf gegen das Coronavirus engagiert.

Empfohlener 3D-Drucker für alle 3D-Druckvorlagen (für Einsteiger aber auch als Zweitgerät):

ANYCUBIC MEGA-S 3D Drucker mit Guter Qualität, neuem Extruder, Stabilen Vollmetall-Rahmen und Ultrabase Heizbett für 1,75 mm Filamente TPU, PLA, ABS geeignet (ANYCUBIC S)
  • 【Schnellstart】 ANYCUBIC MEGA-S Baugröße: 210 x 210 x 205mm; Modulare Konstruktion für schnelles Zusammenbauen läßt Sie schneller zu Drucken beginnen
  • 【Präzision】①Zwei synchronisierte Z-Achsen Schrittmotore erleichtern das Leveln und verbessern Druckergebnisse. ② Der steife Metallrahmen verbessern die Stabilität der Maschine und optimieren so die Präzision
  • 【Kräftiger Extruder】 Der starke Extruder hilft ein besseres Druckergebnis zu erreichen. Der Extruder fördert präzise das Material durch die solide Filamentführung und das gesamte mechanische Konzept für 1,75mm Materialien wie TPU, PLA, ABS, HIPS, WOOD etc.

Gesichtsschild

Gesichtsschild aus dem 3D-Drucker
Gesichtsschild aus dem 3D-Drucker (Bild © prusaprinters.org).

Gesichtsmasken und -visiere sind aktuell sehr knapp. Deshalb hat sich Prusa dazu entschlossen, ein Gesichtsschild zu entwickeln und die Datei frei zugänglich zu machen. Die Halterung wird dabei mit einem 3D-Drucker gefertigt, als Visier kann beispielsweise durchsichtige Laminierfolie oder die PET-Ummantelung einer Einwegflasche verwendet werden. Diese Laminierfolie muss vorher ohne Inhalt durch das Laminiergerät geschoben werden. Alternativ lässt sich auch andere PVC-Folie oder Overhead-Folie mit 0,3 bis 0,5 mm Stärke verwenden. Hat der 3D-Drucker einen entsprechend großen Bauraum, können natürlich gleich mehrere Halterungen auf einmal gefertigt werden.

Hinten wird das Schild von einem etwa 10 bis 20 mm breiten Gummiband gehalten. Dieses muss dann auch nach jedem Tragen gewechselt werden, während das Schild und die Halterung desinfiziert werden können. Die zur Befestigung notwendigen Löcher können Sie mit einem handelsüblichen Locher in das Visier drücken.

In Tschechien hat Prusa mittlerweile mehr als 12.000 dieser Gesichtsschilde an Krankenhäuser, Arztpraxen, Zahnärzte und an Pflegeheime geliefert. Auch Feuerwehren, Rettungsdienste etc. können diese nutzen. Fragen Sie am Besten direkt bei Ihnen vor Ort oder beteiligen Sie sich bei einer der weiter unten verlinkten Initiativen.

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Halterung für Gesichtsschilde

Gesichtsschutzschilde aus dem 3D-Drucker
Das ist das von Wissenschaftlern und medizinischem Personen optimierte Open-Source-Gesichtsschutzschild, die als kostenlose 3D-Druckvorlage heruntergeladen werden kann (Bild © biosaxony).

Gemeinsam mit DRESDEN-concept hat das Unternehmen biosaxony eine bestehende 3D-Druckvorlage für Gesichtsschutzschilde-Halterungen zusammen mit Wissenschaftlern und medizinischem Person der Städtischen Kliniken Dresden und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus optimiert und als Open Source-3D-Druckvorlage kostenlos zum Download veröffentlicht (wir berichteten). Diese Halterungen und Schilde kommen seit April in sächsischen Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen zum Einsatz und können von Jedermann mit einem 3D-Drucker nachgebaut werden.

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Clips für Baseballcaps zum Face Shield

Blum mit dem fertigen Schutz
Mit den 3D-gedruckten Clips und einer durchsichtigen Folie wird aus einem Basecap ein Gesichtsschutz (Bild © Willi Blum).

Der Maker Willi Blum hat spezielle Clips entwickelt, die sehr einfach an einem Baseballcap angebracht und damit das Cap zu einem Face Shield umgebaut werden kann. Die Clips sind sehr einfach zu drucken und können für die private Nutzung kostenlos heruntergeladen werden.

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Clip für Mundschutz

Clip für Mundschutz
Clip aus dem 3D-Drucker zum selber machen von einem einfachen Mundschutz ohne Nähen zu müssen (Bild © prusaprinters.org).

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, während der Corona-Pandemie nur noch mit Gesichtsmaske in die Öffentlichkeit zu treten. In manchen Ländern ist dies mittlerweile sogar vorgeschrieben. Möchten Sie sich solch eine Maske selbst herstellen, können Sie die Bänder natürlich auch direkt an den Nasen-Mundschutz annähen. Es ist aber auch möglich, die Bänder mit je einem Clip zu befestigen. Dieser lässt sich nach dem Tragen wieder lösen und bei Bedarf desinfizieren. Die Maske selbst sollten Sie regelmäßig bei mindestens 60 Grad waschen.

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Stofftuchhalter

Stofftuchhalter
Stofftuchhalter aus dem 3D-Drucker (Bild © Formlabs, von pinshape.com).

Dieser einfache Stofftuchhalter ermöglicht es jedes beliebige und für den Schutz vor dem neuartigen Coronavirus geeignete Stofftuch um das Gesicht herum zu befestigen. Mit zwei handelsüblichen Haushaltsgummis wird die Halterung zwischen dem Bereich Nase und Kinn eingespannt und verleiht dem Tuch so mehr Festigkeit vor Nase und Mund. Das Objekt kann mit jedem handelsüblichen FDM-3D-Drucker hergestellt werden und passt ebenso in jede Hosen-, Jacken- oder Handtasche.

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Desinfektionsmittel-Halterung

Halterung für Desinfektionsmittel aus dem 3D-Drucker
Halterung für Desinfektionsmittel aus dem 3D-Drucker (Bild © prusaprinters.org).

Damit die Seifen- oder die Desinfektionsmittelflasche nicht jedes Mal angefasst werden muss und auch nicht aus Versehen abhanden kommen kann, können Sie sich eine Halterung drucken. Diese bringen Sie dann einfach mit einem Dübel und einer Schraube, einem Nagel oder einem Haken an der Wand an. Sie können diese Halterung auch für abreißbare Papierhandtücher, Küchentücher oder Toilettenpapier nutzen.

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Türöffner

COVID 19-Türröffner aus dem 3D-Drucker
Die 3D-gedruckte Türgriffhilfe soll Berührungen mit Türklinken möglichst vermeiden, um das Ansteckungsrisiko mit COVID-19 zu reduzieren (Bild Coolioiglesias © Thingiverse).

Auf Türklinken siedeln sich, nicht nur in Zeiten von Corona, immer wieder viele Bakterien und Viren an. Werden diese nicht regelmäßig gereinigt, sind sie potenzielle Überträger von Keimen. Wer sich dieser Gefahr nicht aussetzen möchte, der kann sich einen sogenannten Grabber (Türöffner) drucken. Dieser lässt sich bei Bedarf leicht desinfizieren und kann beispielsweise auch als Schlüsselanhänger fungieren. Mittlerweile gibt es einige Vorlagen für einen solchen Türöffner, unter anderem die hier verlinkte. Mit einem solchen Türöffner können Sie übrigens auch Ihren Familienmitgliedern, Nachbarn und Freunden eine Freude machen. Oder Sie machen Ihren Arbeitskollegen oder Kunden in einem Lebensmittelgeschäft eine Freude.

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Türklinken-Erweiterung

Türgriff-Erweiterung zur Öffnung mit dem Arm
Die vergleichsweise einfache und vielleicht doch sehr effektive Möglichkeit zur Eindämmung der Verbreitung des SARS-CoV-2-Viruses, bietet diese Erweiterung aus dem 3D-Drucker für Türgriffe, um die Türen mit dem Arm öffnen zu können (Bild © Formlabs, von pinshape.com).

Dieses Objekt lässt sich sehr einfach mit jedem herkömmlichen FDM-3D-Drucker herstellen und zählt definitiv zu den COVID-19-Druckvorlagen, die sehr große Dienste im Kampf gegen das neuartige Coronavirus leisten können. Türen öffentlicher Gebäude, Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Alten- und Pflegeheime sind nur einige Beispiele, bei denen sich mit vergleichsweise wenig Druckaufwand die Übertragungsgefahren von Viren erheblich senken lassen sollten.

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Drücker für Tastaturen von Fahrstühlen, EC-Automaten oder Kartenlesegeräten & co.

Eingabehilfe für öffentliche Tastaturen
Dieser kleine Stift aus dem 3D-Drucker verhindert, dass öffentliche Tastaturen, wie die von Kartenlesegeräten oder Fahrstühlen, mit den Händen berührt werden müssen und bieten so einen sehr einfachen aber effektiven Schutz vor einer COVID-19-Ansteckung (Bild © smallhon/Thingiverse).

Die Displays von Tablets und Smartphones können wahre Virenschleudern sein, werden sie doch relativ wenig gereinigt. Aber auch den Tastaturen der Kartenlesegeräte an Kassen und Geldautomaten können Viren über Stunden überleben. Da Sie nicht sicher sein können, wann diese das letzte Mal gereinigt wurden, ist es sinnvoll, einen Eingabestift bei sich zu führen. Mit diesem können Sie dann die Geheimzahl ganz ohne Kontakt eintippen. Einen solchen Pen können Sie auch am Schlüsselbund befestigen – Sie haben ihn so immer zur Hand. Auch dann, wenn Sie mal wieder ein Paket geliefert bekommen, für das Sie gegenzeichnen müssen, können Sie Ihren selbst gedruckten Stift nutzen und müssen nicht den des Paketfahrers verwenden.

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Zahnstocherhalter

Zahnstocherhalter aus dem 3D-Drucker
Dieser Zahnstocherhalter kann von jedem herkömmlichen 3D-Drucker und 3D-Druck-Anfänger hergestellt werden. Die Idee dahinter ist so einfach wie genial, auf diese Weise nicht mit öffentlichen Tastaturen in Berührung zu kommen. Nur nicht vergessen: Den Zahnstocher danach nicht in den Mund nehmen (Bild © prusaprinters.org).

Auch hier hat sich jemand Gedanken gemacht, wie man den Aufzuganforderungsknopf und die Bedienfelder in Aufzügen nutzen kann, ohne mit diesen in direkten Kontakt zu kommen. Der Zahnstocherhalter ist eine clevere Idee und unter anderem für den Einsatz an Aufzügen gedacht. Hier kann sich jeder aus dem Halter einen Zahnstocher entnehmen und dann mit diesem auf den Knopf und auf das Bedienfeld drücken. Danach wird der Zahnstocher weggeworfen. Natürlich schließt der Gebrauch der Zahnstocher eine Infektion grundsätzlich nicht aus, aber er bietet ein weiteres Schutzschild. Der Zahnstocherhalter jeden Tag einmal desinfiziert werden. Benutzte Zahnstocher sind zu entsorgen. Sinnvoll ist es, einen solchen Zahnstocherhalter auf jeder Etage anzubringen.

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Türstopper

Corona-Türstopper
Viele Türen im öffentlichen Bereich fallen von alleine zu, Ein praktisches Feature, in Zeiten der Coronavirus-Pandemie aber ist alles anders. Mit diesem Corona-Türstopper aus dem 3D-Drucker lässt sich verhindern, dass Türen von alleine zufallen und reduziert so die Kontaktpunkte zwischen den Menschen über den Türgriff (Bild © prusaprinters.org).

Nicht nur in Zeiten des Coronavirus und der Influenza, sondern das ganze Jahr über lässt sich dieser 3D-gedruckte Türstopper einsetzen. Sie müssen dadurch die Türklinke nicht mehr berühren, wenn Sie in ein Zimmer eintreten. Beim Stoßlüften lässt sich das Teil wunderbar als Fensterstopper einsetzen.

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Griffe für Einkaufswagen

Griffe für Einkaufswagen zum selber machen
Diese Griffe für Einkaufswagen lassen sich mit einem 3D-Drucker einfach selber herstellen und vermeiden mit Aufsatz auf den Einkaufswagen den Kontakt zwischen Wagen und Händen (Bild © prusaprinters.org).

Natürlich hat man hier schon einige Vorsorgemaßnahmen getroffen, die die Ausbreitung des Coronavirus verhindern sollen, wie beispielsweise die Beschränkung auf eine bestimmte Personenzahl und den Mindestabstand von 1,50 Metern. Aber gerade um diesen an den Kassen einzuhalten, sind viele Geschäfte dazu übergegangen, Kunden nur noch mit Einkaufswagen in das Geschäft zu lassen. Somit kann man auch gleichzeitig die Personenzahl beschränken. Aber gleichzeitig sind die Einkaufswagen nicht besonders sauber. Zwar werden die Griffe und Schiebestangen jetzt häufiger vom Personal desinfiziert, aber wie regelmäßig dies geschieht, hängt vom jeweiligen Laden ab. In einigen gibt es mittlerweile Tücher zum Desinfizieren der Hände und der Stange, aber verlassen sollte man sich darauf nicht.

Entscheiden Sie sich lieber dafür, mit Ihrem 3D-Drucker vier Hälften dieser Abdeckungen zu drucken. Diese sind mit sogenannten Taubenschwanzschlitzen ausgestattet, die es ermöglichen, zwei Hälften aneinander zu befestigen. Diese schieben Sie direkt über die Stange und riskieren so keine Ansteckung mit irgendeinem Virus, der sonst an Ihren Händen haften bleiben könnte. Der Innendurchmesser dieser Abdeckungen liegt bei 50 mm und dürfte somit über die meisten Stangen der gängigsten Einkaufswagen passen. Außen haben die Abdeckungen die Form einer Eklipse und messen 56 x 70 mm. Dadurch reduziert sich das Druckvolumen, gleichzeitig erhöht sich aber Angaben des Entwicklers zufolge die Stärke des Verschlusses.

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Atemschutzmaske mit Filter

Selbst gemachter Nase-Mund-Schutz aus dem 3D-Drucker
Nur wenige Einzelteile und einfach zu drucken, ist dieser Nase-Mund-Schutz, der von immer mehr Staaten als Schutz vor einer COVID-19-Infektion im Rahmen der Coronavirus-Pandemie empfohlen wird (Bild © 3D-MO/Thingiverse).

Einige Maker sind dazu übergegangen, sich selbst einen Nase-Mund-Schutz zu drucken. Hier sei von vornherein erwähnt, dass diese Masken nur einen gewissen Schutz bieten, und zwar für Ihr Gegenüber. Sie selbst schützen also andere etwas, wenn Sie eine Maske tragen. Natürlich muss die Kunststoffmaske regelmäßig desinfiziert und der Filter getauscht werden. Bei unserem Beispiel hat man sich wohl für ein Wattepad als Filter entschieden. Manche schneiden sich hier auch Kaffeefilterpapier passend zurecht. Die meisten Menschen, die nicht von Berufswegen eine Schutzmaske tragen müssen, werden sich aber wahrscheinlich für eine Maske aus Stoff entscheiden.

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Ventil für Beatmungsgeräte

Ventil für Beatmungsgeräte
In Zeiten der Coronavirus-Pandemie schnell ein lebensrettendes Bauteil, ist diese Ventil für Beatmungsgerät aus dem 3D-Drucker (Bild © 3D-A26/Thingiverse).

Immer wieder ist zu lesen, dass bei Beatmungsgeräten die Ventile kaputt gehen. Oft ist dann nicht genügend Nachschub vorhanden. Damit die Geräte weiterlaufen können, ist es deshalb sinnvoll, diese Ventile beziehungsweise Splitter mit 3D-Druckern herzustellen. Hierbei sollte man auf ein Filament zurückgreifen, das hohen Beanspruchungen standhält, aber auch problemlos desinfiziert werden kann. Je nach Beatmungsgerät müssen die Ventile eine unterschiedliche Form aufweisen. Unser Tipp: Halten Sie deshalb vorher Rücksprache und erfragen Sie, welche Beatmungsgeräte in der betreffenden Klinik eingesetzt werden. Bei Thingiverse, Prusa und Co. finden Sie vermutlich auch für diese Modelle schon eine passende Vorlage.

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Handschuhentferner für Infektionsschutzhandschuhe

Handschuhentferner in der Anwendung
Die Außenseite der Handschuhe sollten nie mit dem Entferner in Berührung kommen (Bild © Atoll AG).

Studien zu Folge werden 50% der Viren auf einem Infektionsschutzhandschuh beim Ausziehen der Handschuhe auf die Handflächen des medizinischen Personals übertragen. Um den Kontakt zwischen den geschützten Händen und dem möglicherweise infiziertem Handschuh zu reduzieren, wurde ein sowohl simpler als auch wirkungsvoller Handschuhentferner entwickelt, der sich mit jedem handelsüblichen Desktop-3D-Drucker herstellen lässt. Damit lassen sich Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des SARSS-CoV-2-Virus unterstützen. Die STL-Datei steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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Fazit

Sie sehen also, es gibt viele Möglichkeiten, wie der 3D-Druck zur Bekämpfung des Coronavirus Covid-19 beitragen kann. Mittlerweile gibt es auch einige Plattformen, auf denen sich Besitzer von 3D-Druckern registrieren lassen können und dann von Krankenhäusern, Feuerwehren, Alten- und Pflegeheimen und vielen anderen Einrichtungen angeschrieben werden können, wenn diese Bedarf an den einzelnen Objekten haben. Eine der derzeit (Ende März 2020) bekanntesten Webseiten ist Makers vs Virus.

Lassen auch Sie sich von den vielseitigen Ideen der Maker-Community „anstecken“ und unterstützen Sie diese beim Kampf gegen den Coronavirus. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, einige der hier vorgestellten Objekte zu drucken und einem Krankenhaus, Altenheim oder einer anderen Einrichtung zur Verfügung zu stellen. Den Türöffner und Türstopper, aber auch die Clips für die Masken können Sie gern auch im Bekannten-, Freundeskreis oder an die Nachbarn weitergeben.

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