Brauche ich unbedingt ein beheiztes Druckbett an meinem 3D-Drucker?

Dr. Nozzle sagt:

Steht ein beheiztes Druckbett (engl. Heatbed; auch Heizbett) zur Verfügung, ist das ein wesentlicher Vorteile für den 3D-Drucker-Anwender. Mit einem beheiztem Druckbett kann dem „Warp“-Effekt vorgebeugt werden. Gemeint sind damit sich aufwölbende 3D-Objekte. Diese Verkrümmungen führen, bei zu geringer Haftung auf dem Druckbett, zum Verschieben der Objekte beim Überfahren des Extruders und damit dem Scheitern des Druckes.

Das beheizen des Druckbetts verbessert die Haftung der 3D-Objekte auf dem Druckbett und wirkt damit dem Warp-Effekt entgegen. Die Folge sind weniger fehlgeschlagene Drucke, vor allem bei der Verwendung von ABS– oder HIPS-Filament. Dabei reicht es oftmals das Druckbett für die ersten Layer auf 70 Grad zu erhitzen und für die folgenden Schichten die Temperatur des Heizbetts auf 50 – 60 ° zu senken.

Ein weiterer Vorteil von einem Heizbett ist die bessere Lösbarkeit von der Druckauflage. Mit einem beheiztem Druckbett wird die Gefahr auf Schäden am fertigen Objekt und der Druckauflage beim Lösen nach dem Druck verringert.

Doktor Nozzle

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