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Bre Pettis (Makerbot) auf Bloomberg: „Warum ist ein 1.300$ 3D-Drucker sein Geld wert“?

CEO des New Yorker Herstellers für 3D-Drucker MakerBot stellt sich auf Bloomberg kritischen Fragen zum Sinn und Zweck der 3D-Drucker für Privatanwender. Schlüsselfrage an Pettis: „Warum ist ein 1.300$ 3D-Drucker sein Geld wert?“

Ohne Zweifel war es für Bre Pettis, CEO von MakerBot, einmal mehr die Chance auf einer großen US-Bühne für den Nutzen der 3D-Drucker für Privatanwender zu werben. Pettis stellte sich dabei den Fragen eines Kritikers (Jeffrey W. Hayzlett, Bloomberg Contributing Editor), die ebenfalls ohne Zweifel, das Sprachrohr vieler Zweifler dieser neuen Technologie darstellen sollten.

„Werden 3D-Drucker Mainstream, verändert das wie wir in Zukunft Dinge kaufen und verkaufen. Menschen werden unabhängig.“ (Bre Pettis, CEO MakerBot; bloomberg.com)

Wir haben für Euch einmal die wichtigsten Fragen ins Deutsche übersetzt und zeigen Euch die (zusammengefasst) Antworten von Pre Pettis. Uns interessiert Eure Meinung zu dem Thema: 1.) Würdet Ihr Euch einen 3D-Drucker für zu Hause kaufen? 2.) Wenn ja, was hat Euch überzeugt. Falls nein, was ist aus Eurer Sicht noch notwendig (zu teuer, Technologie noch nicht ausgereift, usw.) um 3D-Drucker massenmarkttauglich zu machen?

Bre Pettis auf Bloomberg
Bre Pettis von MakerBot ist gut gelaunt: Trotz der Fragen von Kritiker Jeffrey Hayzlett zeigt sich Pettis von seinem Produkt überzeugt und kann bei dem Versuch einen roten Plastik-Hight Heel als Sinnbild für die fehlende Notwendigkeit der Technologie für Privatanwender darzustellen nur lachen (Screenshot © // bloomberg.com).

Was konkret haben Sie begonnen?

Bre Pettis: Den 3D-Druck gibt es bereits seit über 25 Jahren. Wir haben 3D-Drucker auch für den Privatanwender bezahlbar gemacht. Mit dem Angebot drei unterschiedlicher Qualitätsstufen und Preismodelle, liegt der Kostenpunkt für unser günstigsten 3D-Drucker im Bereich der Massenmarkttauglichkeit.

Haben Sie die selben Visionen und auch Aufgaben vor sich die es auch damals schon bei einfachen Druckern zu bewältigen gab?

Bre Pettis: Die Ausgangslage zumindest ist die Selbe. Vor Zeiten der Drucker hatte man ein ähnliches Problem mit einem Stück weißem Papier in der Hand aber kein Gerät, dass mir das Papier sauber bedruckt. Heute ist die Situation ähnlich. Ich benötige ein einfaches Produkt und muss losgehen um es mir zu besorgen. Um es einfach, bequem und kostengünstig selbst herzustellen – und zwar zu Hause – dafür fehlt den Menschen heute das Gerät.

Was sind die genauen Synergien der Erfolgsgeschichte einfacher Drucker und der der 3D-Drucker?

Bre Pettis: Die ersten Laserdrucker waren extrem teuer. Aber alle die einen hatten waren von der Leistungsfähigkeit dieser Geräte beeindruckt. Immer mehr Menschen wollten jetzt ein solches Gerät. Bei steigender Nachfrage sinkt zwangsläufig der Preis. Außerdem verändert ein Mainstream der 3D-Drucker die Art und Weise wie wir in Zukunft Dinge kaufen und verkaufen. Menschen werden unabhängig.

Was konkret kann ich mir jetzt ad hoc mit meinem 3D-Drucker zu Hause erstellen? Was macht die Investition von 1.300$ für mich reizvoll?

Bre Pettis: Das ist abhängig was du brauchst. Angenommen du hast Kinder, dann kannst du dir Spielzeug drucken. Oder Sammelobjekte. Oder du wählst einfach ein Modell von unserer Website, mit über 280.000 druckfertigen Objekten, lässt dich inspirieren und druckst dir alles was du brauchst.

Originalinhalte © bloomberg.com. Das vollständige Video könnte Ihr Euch hier auf bloomberg.com ansehen.

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