Nach Veröffentlichung der Quartalszahlen für das 3. Quartal 2017 bricht die Aktie von 3D Systems massiv ein. Allein in den letzten 7 Tagen verlor die Aktie knapp ein Drittel ihres Wertes. Experten empfehlen die „3D Systems-Aktie aus dem Depot zu werfen“. Welche Maßnahmen trifft der US-Hersteller, das Vertrauen der Aktionäre zurückzugewinnen?

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Der US-Hersteller 3D Systems veröffentlichte im dritten Quartal 2017 erneut ein Umsatzminus und führte im Verlauf der letzten Woche zu einem Einbruch des Aktienkurses von teilweise um bis zu 30 Prozent. Im Berichtszeitraum belief sich der Umsatz auf 152,9 Millionen US-Dollar (ca. 132 Millionen Euro) nach 156,4 Millionen US-Dollar (ca. 135 Millionen Euro) im gleichen Vorjahreszeitraum.

Der bereinigte Nettoverlust stieg im Vergleich zum letzten Jahr von 21,4 Millionen US-Dollar (18,46 Millionen Euro) auf 37,7 Millionen US-Dollar und entspricht 32,53 Millionen Euro. Unter dem Strich belief sich der bereinigte Nettoverlust nach Non-GAAP auf 20 US-Cent pro Aktie, was umgerechnet 17 Cent sind.

Die Börsianer an der Wall Street rechneten vor Veröffentlichung der Quartalszahlen mit Einnahmen von rund 163 Millionen US-Dollar (140,64 Millionen Euro) und einem Nettogewinn von 12 US-Cent je Aktie (10 Cent). Im dritten Quartal sorgten Abschreibungen von 12,9 Millionen US-Dollar (11,13 Millionen Euro) für eine Belastung des Ergebnisses, auch wenn die Nachfrage nach 3D-Druckern des Herstellers eher schwach ausgeprägt war. Gegen diesen Trend arbeitet 3D Systems aktuell mit einer Reorganisation (im Newsletter halten wir unsere Leser zum Thema auf dem Laufenden).

Aktienverlauf 3D Systems nach Einbruch
Die Aktie von 3D-Systems bricht ein und verlor zuletzt rund 40% ihres Wertes (Bild © bearbeiteter Ausschnitt: 3D-grenzenlos; Quellgrafik: finanzen.net).

Beispiele: Das Management in den USA und der asiatisch-pazifischen Region wurde erneuert, damit die dort herrschenden Marktbedingungen besser erfüllt werden. Beim 3D-Lebensmitteldruck hat 3D Systems eine Kooperation mit CSM Bakery Solutions vereinbart, mit dem Ziel den 3D-Druck verstärkt in die Lebensmittelindustrie zu integrieren.  Auf der Messe EMO Hannover 2017, die vom 18. bis 23. September 2017 lief, präsentierte das Unternehmen eine Komplettlösung aus 3D-Druckern, 3D-Software, Materialien und Dienstleistungen rund um die additive Fertigung und gab so einen Ausblick auf die Wegrichtung des Unternehmens in den kommenden Monaten. Auf das Fiskaljahr 2017 und das laufende vierte Quartal gab der Konzern keinen Ausblick.

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