Das Unternehmen ThatsMyFace hat sich auf die Herstellung von Gesichtsmasken mit 3D-Druckern spezialisiert. Diese können sowohl bei Karneval und anderen lustigen Partys getragen werden, aber auch Gesichtserkennungssysteme täuschen, wie Tests zeigten.

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3D-gedruckte Maske einer Frau.
Von ThatsMyFace nach einer Fotovorlage 3D-gedruckte Maske. (Bild: © thatsmyface.com)

Manch einer mag sich jetzt vielleicht an die Latex-Masken aus „Mission Impossible“ erinnern, die der Agent Ethan Hunt trug, um seine Gegner auszutricksen. Diese können zwar nicht so schnell wie im Film hergestellt werden, der 3D-Druck macht es allerdings möglich, solch individuellen Masken beliebig und zu Hause zu gestalten.

Das Unternehmen ThatsMyFace verwendet 3D-Drucker zur Herstellung lebensechter Gesichter, aber auch kleiner, personalisierter Legofiguren mit 12, 6 und 4 Zoll Größe. Ein Cybersecurity-Unternehmen testete nun diese Masken und wollte dabei herausfinden, ob mit den Masken die Gesichtserkennung via Telefon bzw. PC getäuscht werden könne.

Es ist ganz einfach, eine solche Maske selbst herstellen zu lassen. Dazu können Sie beispielsweise das Foto Ihres Facebook-Profils verwenden, das sie dann an ThatsMyFace senden. Dort wird die Maske dann mit einem 3D-Drucker, der für die Verwendung von Harzen geeignet sind (DLP-3D-Drucker), ausgedruckt. Somit besteht durchaus die Möglichkeit, biometrische Systeme zu täuschen.

Gravierende Folgen für Sicherheitssysteme

Matt Lewis, Forschungsdirektor der NCC Group, einem auf Cybersecuritiy spezialisierten Unternehmen, äußerte, dass sich viele Unternehmen der Risiken nicht bewusst sind, schreibt The Times. Er hat die Technik getestet und dazu nur drei Bilder seines Gesichts an ThatsMyFace geschickt. Für insgesamt £ 250 (umgerechnet etwa 290 Euro) erhielt er ein lebensechtes Abbild seines Gesichtes. Mit dieser Maske konnte er einige Sicherheitssysteme austricksen.

Matt Lewis mit seiner Maske.
Mit dieser Maske konnte Matt Lewis (rechts) einige Gesichtserkennungsprogramme täuschen. (Bild: © thatsmyface.com)

Sogenannte „Lebendigkeitschecks“, wie sie an der Einfahrt vor Gebäuden etc. vorgenommen werden, sind hier viel ausgereifter. Bei diesen Verfahren kommen unter anderem ein Iris-Scanner sowie ein „thermal imagining“ (thermische Untersuchung) zur Anwendung, die sich nicht so schnell täuschen lassen. Erstmals täuscht im August letzten Jahres der US-Amerikaner Leonardo Selvaggio mit einer Maske aus dem 3D-Drucker die biometrische Gesichtserkennung  von Überwachungskameras.

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