In Chandigarh im Norden Indiens wurde kürzlich der weltweit größte 3D-betongedruckte Campus, der Teil der Himank Air Dispatch Unit ist, von Lt General Rajeev Chaudhry, dem Generaldirektor der Border Roads, besichtigt. Das berichtet „IANS Live“.
Zusammenarbeit für Fortschritt
Die Border Road Organisation (BRO) und L&T Construction haben sich zusammengetan, um die Einrichtung zu schaffen, heißt es in dem Beitrag. Das Gelände bietet Unterkünfte für Offiziere und andere Dienstgrade, ein Verwaltungsgebäude und Lagermöglichkeiten auf einer Fläche von 1,98 Acres. Der Campus beherbergt sechs Gebäudeblöcke, wobei fünf davon mit der 3D-Drucktechnologie und einer mit der Precast-Technologie errichtet wurden.

Biophiles Design
Das Konzept hinter der Einrichtung ist das biophile Design, bei dem die Landschaft von der Erde bis zu den Gebäuden in Form von Terrassen, Gärten und Balkonen verläuft. Diese Räume dienen als erfrischende Außenbereiche, die zur Nachhaltigkeit beitragen. Insbesondere bei Architektur und Design der Gebäude erscheint die Auswahl der 3D-Drucktechnologie als Bauverfahren besonders geeignet.
Erfolgreiche Infrastrukturprojekte
Die BRO hat in den letzten Jahren etwa 300 Projekte im Wert von Rs 8,000 Crore erfolgreich abgeschlossen. Dies wurde durch den Einsatz von fortgeschrittener Technologie und einem erhöhten Budget ermöglicht. Die Organisation konzentriert sich auf den Bau von Straßen, Tunneln und Brücken in den Grenzgebieten und verbindet dabei die Menschen in ländlichen Gebieten.
Es wurde auch bekannt, dass ein BRO-Museum mit 3D-Technologie in Ladakh in Planung ist. Das Zentralregierung hat das Budget für die BRO-Projekte in diesem Geschäftsjahr um zwei Prozent erhöht. Über die weiteren Entwicklungen, insbesondere auch zum 3D-Druck in Indien und dem 3D-Druck im Bauwesen weltweit berichten wir regelmäßig seit 2013 im 3D-grenzenlos Magazin (Newsletter abonnieren).






