In einer Pressemitteilung gab die Westinghouse Electric Company aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania, Vereinigte Staaten, bekannt, dass auf eine „bisher einzigartige Weise“ ein Bauteil aus dem 3D-Drucker seinen Weg in einen kommerziellen Kernreaktor fand. Bei der Komponente handelt es sich um einen 3D-gedruckten Fingerrohrstopfen, der vom Kernkraftunternehmen Westinghouse Electric Company im Kernkraftwerk Byron Unit 1 von Exelon Generation während seines Tankstillstands im Frühjahr installiert wurde. 2016 haben wir über den 3D-gedruckten Prototypen eines Zylinderdruckbehälters, der für den Einsatz in einem Kernreaktor geplant war, berichtet.

3D-Druck im Nuklearbereich

Die Westinghouse Electric Company möchte die additive Fertigung im Nuklearbereich voranbringen. Mit 3D-Druck lassen sich bestimmte Komponenten mit geringem Volumen optimieren. Das Unternehmen ist bekannt für den 3D-Druck mit der Powder Bed Fusion-3D-Drucktechnologie und dem Heißdrahtlaserschweißen (HWLW).

Die Westinghouse Electric Company entwickelt modernster Lösungen und Technologien, um den wachsenden Strombedarf weltweit zu sichern und ihn mit sauberer, sicherer und zuverlässiger Energie zu decken, erklärt Ken Canavan , CTO von Westinghouse.

„Unser additives Fertigungsprogramm bietet Kunden verbesserte Komponentendesigns, die zur Leistungssteigerung und Kostensenkung beitragen und den Zugriff auf Komponenten ermöglichen, die mit herkömmlichen Fertigungsmethoden möglicherweise nicht verfügbar sind.“

3D-gedruckte Komponente
Im Frühjahr wurde eine 3D-gedruckte Komponente während eines Tankstillstands in einem Kernkraftwerk eingebaut (Bild © Westinghouse).

Hohen Bedarf mit 3D-Druck decken

Die Westinghouse Electric Company befindet sich in Pennsylvania (USA) und ist nach eigenen Angaben führender Anbieter von Nukleartechnologie. Mit der Übernahme des Geschäftsbereichs Civil Nuclear Systems and Services von Rolls-Royce in Nordamerika erweitert das Unternehmen seine Geschäft in Nordamerika und Europa.

Ken Petersen, Vice President for Nuclear Fuels des Unternehmens Exelon Generation, sieht in der additiven Fertigung eine aufregende neue Lösung für die Nuklearindustrie. Viele hochkritische Komponenten können durch einen vereinfachten Ansatz mit geringem Volumen 3D-gedruckt werden und so den hohen Bedarf der Branche decken. Exelon Generation ist Petersen zufolge froh, Westinghouse als Partner gewonnen zu haben und die Realisierbarkeit der Technologie weiterhin zu demonstrieren. Über die weitere Entwicklung in diesem Bereich berichten wir im 3D-grenzenlos Magazin-Newsletter (hier abonnieren).

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