Über seine deutsche Tochtergesellschaft Blackstone Technology GmbH hat das Schweizer Unternehmen Blackstone Resources in die Batterietechnologie der nächsten Generation investiert. Jetzt gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt, dass bei seinem Vorhaben, Lithium-Ionen-Festkörperbatterien in 3D zu drucken, weitergekommen ist. Erst Anfang des Monats gab das Unternehmen bekannt ab sofort einem EU-Förderprojekt anzugehören. Das Unternehmen entwickelte neue 3D-Druck-Techniken und führte Untersuchungen zur Massenproduktion von Batterien durch, die eine höhere Energiedichte und eine höhere Anzahl von Ladezyklen bieten. 2018 haben wir ein „Aerosol Jet“-Verfahren für den 3D-Druck von Elektroden für Lithium-Ionen-Batterien vorgestellt.

Details zum eingesetztem 3D-Druckverfahren

Die 3D-Druckverfahren von Blackstone Technology bieten gegenüber herkömmlichen Batteriezellenkonstruktionen mit flüssigen Elektrolyten deutliche Vorteile. Es ist günstiger, flexibler in der Produktion beim Format der Zelle und hat eine um 20% höhere Energiedichte. Die Zahl der Materialien, die keine Energie speichern, können mit dieser Technologie reduziert werden, unabhängig von der Elektrodenchemie.

Holger Gritzka, Vorstandsvorsitzender der Blackstone Technology GmbH, kommentierte:

„Zusammen mit den bisherigen Entwicklungen in der 3D-Druckbatterietechnologie ebnet diese Entwicklung den Weg für die Massenproduktion von Festkörperbatteriezellen. Neben wichtigen Märkten wie der Automobilindustrie würden Schiffsanwendungen und neue drahtlose 5G-Netzwerke von den Vorteilen profitieren, die 3D-gedruckte Festkörperzellen bieten können.“

Die entwickelten und getesteten 3D-gedruckte Batterien bieten in den Bereichen Batteriedichte, Ladezyklen und Kosten deutliche Verbesserungen.

Blackstone Resources Gebäude
Blackstone Resources ist seinem Ziel, Batterien in 3D zu drucken, ein wenig nähergekommen (Bild © Blackstone Resources).

Die Pläne im Detail

Im nächsten Schritt plant das Unternehmen die Herstellung von 3D-gedruckten Festkörperbatteriezellen. Ein automatisierter 3D-Druck-Produktionsprozess kann bis zu 70% der traditionellen Investitionen einsparen, sie bei Festkörperbatterien benötigt werden. Festkörperbatterien sind sicherer, da sie keine brennbaren flüssigen Elektrolyte verwenden und auch weniger schädlich für die Umwelt.

Derzeit arbeitet das Unternehmen weiter an der 3D-Drucktechnologie, um die Festkörperbatteriezellen in Massen zu produzieren. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen stark in die Batterietechnologie investiert. Dabei lag das Interesse vor allem in der 3D-Batterie-Drucktechnologie, die ein Grundstein für die zukünftige Produktion von Festkörperbatterien sein soll.

3D-Druckstation für Batterien von Blackstone
Die von der EU-geförderten Technologien, die das Unternehmen derzeit entwickelt, sind firmeneigene 3D-Druckverfahren zu Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien, bei denen gedruckte Batterieelektroden und die Festkörperbatterietechnologie zum Einsatz kommen (Bild © Blackstone Resources).
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