Der YouTuber und bekannte Maker Integza hat mit seinem 3D-Drucker ein funktionsfähiges, elektrisches Düsentriebwerk gebaut. Für die Laufradschaufeln nutzte er als Filament ABS. Wir stellen Integza’s neuestes Projekt einmal genauer vor.

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Der bekannte YouTuber Integza (über eine halbe Millionen Abonnenten) hat in seinem neuesten Projekt ein funktionsfähiges, elektrisches Düsentriebwerk vorgestellt, das er von Grund auf konzeptioniert und gebaut hat. Das Miniaturgerät basiert lose auf dem Design eines herkömmlichen Turbojet-Triebwerks. Ein Elektromotor, ein Körper aus Blech und ein vollständig 3D-gedruckter Kompressor-Lüfter sorgen für genug Schub, um ein Skateboard fortzubewegen.

Details zu Integzas Projekt

Der YouTuber hatte die Vision mit seinem 3D-Drucker ein funktionierendes Düsentriebwerk zu drucken. Der 3D-gedruckte Kompressor-Lüfter ist ein erster Erfolg. Das Konzept ist einfach. Ein schnell drehender Schaufelverdichter saugt Luft an, die mit Kraftstoff vermischt in einer Brennkammer entzündet wird. Aus der Rückseite des Motors wird das Abgas abgeleitet und erzeugt den Vorwärtsschub. Bei Turbojet-Designs wird die Energie aus dem Abgas in den Kompressor zurückgeführt und die gesamte Baugruppe in Bewegung gehalten. Dabei wird eine Turbine auf der Rückseite mit dem Kompressor auf der Vorderseite verbunden. Die hintere Turbine befindet sich im Weg des sich drehenden Hochgeschwindigkeitsauspuffs. Das wiederum dreht den Kompressor an der Vorderseite, um eine Rückkopplungsschleife zu erzeugen.

Bau des Düsentriebwerks

Für das Motorgehäuse schweißte er zwei leere Butankanister zusammen, die schon die richtige Größe und Form für das Strahltriebwerk hatten. Der Kompressor liegt im kalten Bereich des Motors, wo keine Hitze hinkommt. Daher konnte er die Laufradschaufeln mit ABS in 3D drucken. Der Teil mit dem Erstellen und Steuern der Verbrennung war schwieriger. Der Motor benötigte einen stetigen Luftstrom mit niedriger Geschwindigkeit und hohem Druck, der nach hinten gerichtet war. Moderne Turbojets verwenden ringförmige Brennkammern, die Integza mit einem Do-It-Yourself-Punktschweißgerät baute. Er baute außerdem auch eine kostengünstige Zündkerze für die Zündung.

Als alles fertig war, brachte er das Düsentriebwerk an einem Skateboard an und verband es mit einem batteriebetriebenen Elektromotor, der den Kompressor drehen sollte. Mit einem Gewicht von nur 325 g erreicht das Düsentriebwerk genug Schub, um das 3,2 kg schwere Skateboard zu schieben. Zwar sehr langsam, aber es funktionierte. Weitere 3D-Druck-Projekte der Makers-Szene finden Sie auf unserer Themenseite.

„Making of“-Video zum Projekt

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