Umgebaut:

Youtuber baut XBox One S in Laptop-Optik mit seinem 3D-Drucker nach

Der Youtuber und Maker Ben Heck hat mit seinem 3D-Drucker und zusätzlichen Bauteilen eine tragbare Version der XBox One S geschaffen. Das Design der XBox One S wurde dabei so angepasst, dass die Spielekonsole einem Laptop ähnelt und über einen integrierten Akku verfügt.

Der Youtuber Ben Heck, bekannt durch seinen YouTube-Kanal „The Ben Heck Show“, hat das Replikat einer XBox One S in stundenlanger Arbeit und mithilfe seines 3D-Druckers erfolgreich gebaut. Die Seitenteile und Oberteile entstanden im 3D-Drucker, während der übrige Teil des Gehäuses aus Aluminium anstatt Kunststoff besteht.

Die Spielkonsole verwandelte er außerdem in eine Art Laptop mit 16 Zoll LCD-Display. Das XBox-Netzteil tauschte er gegen ein Modell mit höherer Leistung aus, damit der LCD-Bildschirm mit Strom versorgt werden kann. Den schweren Lüfter der XBox One S tauschte er gegen zwei Lüfter kompakterer Bauweise aus, berichtet Heck in dem unten verlinkten Video.

XBox One S als Laptop
Umgebaut: Die XBox One S als tragbarer Laptop (Bild © Screenshot; YouTube/@The Ben Heck Show ).

Das Gehäuse der Spielkonsole ist kompakt, weshalb es sich erstklassig für den Umbau zu einem Laptop eignet, so Heck. Das Ziel ist Mobilität, die selbst gebaute XBox One S soll sich problemlos transportieren lassen. Der Prototyp allerdings funktionierte anfangs nicht zu 100%, weil er an eine externe Stromquelle angeschlossen werden muss. Die Integration eines Akkus in die tragbare XBox One S könnte dieses Problem aber mit Leichtigkeit lösen.

Ben Heck hat ein „Do it yourself“-Video veröffentlicht, in dem er im Detail erklärt, wie er aus der XBox One S einen mobilen Rechner baute. Die Kosten beliefen sich auf 200 US-Dollar und sind umgerechnet knapp 180 Euro. Wer seine Xbox One S ebenfalls zu einem Laptop umbauen möchte, sollte über das passende Werkzeug und ein gewisses handwerkliches Geschick verfügen.

Im Bereich der Spielkonsolen und Handhelds spielen die 3D-Drucker für Gamer mittlerweile eine wichtige Rolle. So baute der bekannte dänische Maker Rasmus Hauschild einen Mini-Gameboy per 3D-Drucker nach und veröffentlichte seine Baupläne dazu kostenlos im Internet. Ein anderer Hacker und Maker fertigte den kleinsten Gameboy der Welt, ebenfalls mit einem 3D-Drucker.

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