
Wichtig für den Einsatz der additiven Fertigung in der Medizin ist vor allem das richtige Material, das das medizin-spezifische Anforderungsprofil erfüllt. Für das deutsche Unternehmen PPprint aus Bayreuth ist Polypropylen ein solches Material, wie es in einer Pressemitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin erklärt.
3D-Druck mit Polypropylen

Polypropylen ist aus dem Spritzguss bekannt und hat in den vergangenen Jahrzehnten bewiesen, dass es den Anforderungen für technische und medizinische Anwendungen entspricht. Auf dem Markt finden sich sehr viele PP-Typen, die mit den herkömmlichen 3D-Druckern genutzt werden können.
Der Werkstoff ist mit seinem ausgewogenen Eigenschaftsprofil für Anwendungen in der Orthopädietechnik geeignet. Er ist bruchfest und flexibel und kann klassischen mechanischen Belastungen für 3D-gedruckte Orthesen aus Polypropylen mühelos standhalten.
Leichter, aber belastbarer und robuster
Orthesen, die mit Polypropylen angefertigt werden, sind aufgrund der geringen Dichte des Materials leichter, aber belastbarer und robuster. Das Material kann sterilisiert werden und ist spülmaschinenfest, womit die Orthesen deutlich einfacher zu reinigen wären. Auch andere medizintechnische Bereiche profitieren von den Eigenschaften des Materials.
Die deutsche PPprint GmbH konzentriert sich in ihrer Arbeit auf den 3D-Druck mit Polypropylen. Das Unternehmen ist eine Ausgründung aus der Universität Bayreuth. Durch die langjährige Erfahrung der Mitgründer entstand ein Produktportfolio, das optimierte PP-Filamente für den Einsatz in der additiven Fertigung umfasst. Außerdem stellt PPprint auf Anfrage 3D-gedruckte PP-Produkte her.







